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Landwirtschaft

Grundsatzaussagen zur Landwirtschaftspolitik:

Die Freien Wähler betonen die Bedeutung der Landwirtschaft für die Wirtschaft und Gesellschaft in Bayern.

Jeder achte Arbeitsplatz hängt mit der Landwirtschaft zusammen, Dorfstruktur und Gesellschaft im ländlichen Raum wird durch die bäuerliche Bevölkerung geprägt und stabilisiert. Landwirtschaft erbringt also viel "Mehrwert" für die Gesellschaft, der nicht so ohne weiteres in Euro und Cent errechnet werden kann, deshalb ist es auch irreführend, den Landwirten ständig "die Subventionen" vorzuwerfen. Es werden in Bayern und Deutschland sicher "unsinnigere" Dinge subventioniert als die Landwirtschaft.

Es müssen möglichst viele kleine und mittlere Höfe erhalten werden. Die angeblich bessere Wirtschaftlichkeit der Großbetriebe stimmt häufig nur auf dem Papier. In der Praxis sieht es oft so aus, dass solche "Beratungswunder" am Ende der Bank gehören. Die Freien Wähler fordern deshalb, alle politischen Entscheidungen, welche die Landwirtschaft betreffen, auch vor diesem Hintergrund zu sehen.

  • Bürokratie und Vorschriften müssen auch für den Kleinbetrieb leistbar sein und dürfen nicht zur erzwungenen Betriebsaufgabe "durch die Hintertür" führen. Dies gilt auch für den vor- und nachgelagerten Bereich wie Lagerhäuser, Dorfmetzgereien, Ab-Hof-Vermarktung usw.
  • Wettbewerbsnachteile gegenüber den EU-Nachbarn sind noch immer gegeben bzw. nehmen teilweise sogar zu (teuerster Agrardiesel in Deutschland, Verbot der Käfighaltung von Legehennen in Deutschland › Ausweichen nach Tschechien › Importe sollten heimischen Standards unterworfen werden).
  • Der Einsatz von genverändertem Mais (Bt-Mais) ist aus derzeitiger Sicht nicht zu verantworten. Neben nicht ausgeräumter Gesundheitsrisiken sind auch Absatz- und Exportmärkte in Gefahr.
  • Besteuerung der Biokraftstoffe durch schwarz-rot war ein schwerer Schlag gegen die gesamte Branche (gewollt?). Hier ist schnellstmöglich wieder die Wettbewerbsfähigkeit herzustellen. Der Bereich der erneuerbaren Energien braucht mehr Planungssicherheit, keine Knüppel zwischen die Beine.
  • Auch in schwierigeren Gegenden wie Voralpengebiet, Bayerischer Wald usw. ist eine flächendeckende Landbewirtschaftung sicherzustellen. Die Kürzungen bei KuLaP usw. laufen diesem Ziel zuwider.
  • Die Forstwirtschaft in Bayern führt unberechtigterweise vielfach nur ein Nischendasein bzw. wird zunehmend nur unter ökologischen und nutzungskritischen Gesichtspunkten gesehen. Dabei sind Ökonomie und Ökologie auch in der Forstwirtschaft sehr wohl miteinander vereinbar. Das Energiepotenzial des Waldes kann - auch zum Nutzen des Waldes - noch besser genutzt werden › bessere Pflege, mehr Zuwachs › kein weiterer Rückzug des Staates aus der Beratung.
  • Grundkenntnisse über Landwirtschaft, Ernährung und Tiere gehören zum Grundwissen und interessieren im Normalfall auch die Bevölkerung (höherer Stellenwert dieser Themen im Lehrplan der Schulen - es gibt keine lila Kuh!)