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Kinderkrippen
Fakten:
- Berufswelt fordert immer mehr Flexibilität von den Eltern
- aufgrund steigender Lebenshaltungskosten können Alleinverdiener Familien oft nicht mehr ernähren; Zweiteinkommen nötig
- Betreuungsquoten in Bayern: 8,2% der unter 3 Jährigen und 84,9% der 3-6 Jährigen (Deutschland gesamt: 13,6%, 86,9%); (Quelle: Bundesjugendstatistik 2006)
Position der FW:
- ideologiefreie Lösungen - Angebot muss sich nach Nachfrage richten: Krippenplätze für Kinder berufstätiger Frauen ebenso wichtig, wie die Unterstützung von Müttern, die bei ihren Kindern zu Hause bleiben
- Betreuungsangebote müssen Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen, d.h. z.B. erweiterte Betreuungszeiten anbieten
- bedarfsgerechter Ausbau frühkindlicher Betreuungsangebote, insbesondere von Krippen- und Hortplätzen zu erschwinglichen Bedingungen
- kleinere, regionale Betreuungsangebote; übergroße Kinderkrippen sind nur kurzfristig wirtschaftlicher als individuellere Betreuung
- langfristige Vorteile durch verbesserte frühkindliche Sozialisation und Förderung (z.B. Sprachentwicklung bei Kindern mit Migrationshintergrund)
- verbesserte Kinderbetreuung ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe; darf nicht nur auf Kosten der Kommunen gehen
- Angebot an Betreuungsplätzen ist ein zunehmend wichtiger Standortfaktor für zukunftsfähige Kommunen
- Praktikabilität und Gleichberechtigung aller regionalen Standorte beim Ausbau der Betreuungsplätze
- Bürokratieabbau bei der Förderung und der Errichtung von Kinderkrippen
- Unterstützung von Elterninitiativen und sonstigen Kinderbetreuungsangeboten im Rahmen der Selbst- und Nachbarschaftshilfe
