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Hauptschulen

Fakten:

  • Rückgang der bayerischen Hauptschulstandorte seit 1991/1992 von 1689 um 41% auf 996; Schließung weiterer 247 Teil- und 10 Hauptschulen geplant (Quelle: BLLV)
  • in Gemeinden unter 10000 Einwohnern werden einzügige Hauptschulen künftig nicht mehr gebildet, d.h. für 46% der Bevölkerung wird es keine wohnortnahen Hauptschulen mehr geben (Quelle: www.bllv.de)
  • 50% der Hauptschüler sind 13 Monate nach Schulende noch ohne Ausbildungsstelle; trotz Weiterbildung sind auch nach 2,5 Jahren noch 40% der Hauptschüler ohne Ausbildungsstelle; im Vergleich: jeder zweite Realschüler findet bereits nach 3 Monaten eine Lehrstelle (Quelle: Bildungsbericht)
  • 3,7 Milliarden Euro jährliche Folgekosten der "mangelnden Effizienz" des Schulsystems für den Bund (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln)

Position der FW

  • Änderung der "Grundphilosophie des Aussortierens" im Bildungssystem
  • ideologiefreie, individuelle Lösungen vor Ort statt Patentlösungen von oben; mehr Mitsprache für Schule, Eltern, Kommunen
  • Verbesserung des Ansehens der Hauptschule (versus Restschulen-Image)
  • intensivere Ausrichtung der Hauptschule auf die Berufsvorbereitung durch engere Kontakte zur Wirtschaft und frühere Praktika
  • Hauptschulen muss es ermöglicht werden, auch Kinder aus sozial benachteiligten Schichten ausreichend zu qualifizieren; nur 50% schaffen den "Quali", fast 10% schaffen keinen Schulabschluss, unter den Migrantenkindern sind es sogar 25%, die keinen Abschluss schaffen
  • Erhalt wohnortnaher Schulen statt ferner Schulzentren
  • Folgekosten der Schulzentralisierung berücksichtigen: neue oder modernisierte Schulhäuser in den Gemeinden stehen leer, Umbauten an künftigen Zentralschulen nötig, Kosten für die Schülerbeförderung nehmen zu
  • soziale Folgen berücksichtigen: Schüler werden aus ihrer sozialen Umwelt herausgerissen, die Gewaltbereitschaft an großen, anonymen Schulzentren nimmt zu und die individuelle Betreuung der Schüler leidet, längere Schulwege bedeuten weniger Lern- und Freizeit
  • mehr Flexibilität zur Rettung von Schulstandorten, z.B. Zulassen von Klassen unter 15 Kindern oder jahrgangskombinierter Hauptschulklassen