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Grüne Gentechnik
Fakten:
- 80% der Bevölkerung gegen den Einsatz der Grünen Gentechnik, ebenso der Großteil der Bauern
- Einsatz von genverändertem, sog. "Bt-Mais" bislang nicht zwingend notwendig; mechanische Maßnahmen (Schlegeln des Maisstrohs) möglich
- Fachleute warnen u.a. vor Gesundheitsrisiken wie Allergien
- Nahrungsmittelhersteller (z.B. Hipp) drohen mit Einkaufsstopp für hiesige Produkte, wenn Bayern nicht gentechnikfrei bleibt
Position der FW:
- unklarer Kurs der CSU bei der Grünen Gentechnik verunsichert Bürger
- ein klares bayerisches und deutsches "Nein" zur Grünen Gentechnik
- Nutzen für heimische Landwirtschaft zweifelhaft, in erster Linie habe n derzeit Saatgutkonzerne ein Interesse am Verkauf
- Konzerninteressen dürfen nicht vor Bürgerinteressen gehen
- keine experimentellen Eingriffe in die Natur zu Lasten von Mensch und Tierwelt
- aus Fehlern anderer Länder lernen: GV-Raps in Kanada inzwischen lästiges Unkraut, welches Landwirten, die völlig andere Kultursorten anbauen, Probleme in der Bewirtschaftung der eigenen Felder bereitet
- keine Entmündigung der Regionen durch zu enge Auslegung von EU-Vorschriften
- Kommunen darf es nicht weiter untersagt werden, in Pachtverträgen die Aussaat genveränderter Pflanzen zu verbieten; Frankreich nutzt eine EU-Schutzklausel und verbietet den Anbau von GV-Mais unter Hinweis auf ein vorliegendes Gesundheitsrisiko
- Gefahr des Verlustes von Exportchancen der bayerischen Ernährungswirtschaft; Markenzeichen "gentechnikfrei" zunehmend gefragt





