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DSL-Versorgung
Fakten:
- keine flächendeckende DSL-Versorgung
- Steinzeitkommunikation auf dem Land im angeblichen Hightech-Standort Bayern: fehlende, moderne Infrastruktur schwächt den ländlichen Raum
- zu bearbeitende Datenmengen werden immer größer, 16000 Mbit/sek. wären sinnvoll, die z.Zt. jedoch nur in Stadtbereichen realisiert sind; selbst im nahen Umland der Städte sind es bereits nur noch um die 3000 Mbit/sek. und auf dem Land z.B. 384 kbit/sek. (6-fache ISDN-Geschwindigkeit)
Position der FW:
- Privatisierung der Telekommunikation führte zur Unterversorgung "nicht lukrativer" Standorte; ländliche Regionen bekommen nur dann DSL, wenn Kommunen oder Privatleute horrende Beträge auf den Tisch legen
- schnelle Internetverbindungen würde die Ansiedlung von Industrie in ländlichen oder strukturschwachen Regionen ermöglichen
- ohne schnelles Internet sind Firmen heute nicht wettbewerbsfähig.
- DSL-Anschlüsse für Firmen und qualifizierte Arbeitsplätze unverzichtbar
- Vermeidung von Firmenabwanderungen z.B. nach Österreich wegen technischer Unterversorgung Bayerns
- Schaffung politischer Rahmenbedingungen zur Attraktivitätssteigerung dezentraler Regionen für Firmen und damit Erhalt von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum
- flächendeckender Ausbau der schnellen Internetverbindungen überfällig
- erschwingliche DSL-Anschlüsse auch für Privatleute in den ländlichen Regionen nötig
- Vermeidung einer weiteren Binnenmigration junger Menschen in die Städte durch attraktivere Lebens- und Arbeitsbedingungen, wie z.B. durch die Errichtung einer technischen Infrastruktur in den ländlichen Regionen
- schnelle Internetverbindungen auch im Bildungsbereich erforderlich: Computer- und Internet-Anwendung in Schulen, z.B. zur Recherche, ist nur mit schnellen Internet-Zugängen möglich
- vorausschauende Politik gefordert





