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Thomas Neidl stellt „Gesamtplan“ vor
Der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler will die Belastungen für die Wackersdorfer gering halten und auf der Arbeit Alfred Jägers aufbauen.
Wackersdorf - „Ein gut bestelltes Haus ist das Fundament zum Wohle aller Generationen“ lautet der Leitsatz des Wackersdorfer Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler, Thomas Neidl, zu seiner Wahlkampfauftaktveranstaltung für die Bürgermeisterwahl am 27. März im voll besetzten Gasthaus Besenhardt in Heselbach. Damit wolle der 39-Jährige zum Ausdruck bringen, dass sein Ziehvater und amtierender Bürgermeister, Alfred Jäger, für einen Nachfolger ein gutes Fundament für die Zukunft hinterlasse. Unter Alfred Jäger und den Freien Wählern hätten sich Wackersdorf und die Ortsteile in den vergangenen 20 Jahren Wackersdorf zum Juwel des Landkreises entwickelt.
Freie Wähler-Kollege Gerhard Eilers begrüßte zu Beginn der Veranstaltung auch FW-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Joachim Hanisch, sowie FW-Ehrenvorsitzenden Alfred Jäger und Ehrenmitglied Josef Bösl. Laut Hanisch geht mit Neidl ein Kandidat mit hohemSachverstand und Fachwissen in das Rennen um das Bürgermeisteramt. FW-Ehrenvorsitzender Alfred Jäger erklärte, dass die Gemeinde einen Mann brauche, der praktisch arbeite und in seinen Wurzeln mit Wackersdorf verbunden sei. Bürgermeisterkandidat Thomas Neidl selbst erklärte zu Beginn seines Vortrags, dass er sich nicht am derzeit laufenden Ideenwettbewerb der anderen Bürgermeisterkandidaten beteiligen wolle. „Ich habe einen Gesamtplan! Alles hängt zusammen!“, sagte Neidl. Mit zahlreichen Bildern informierte Neidl seine Zuhörer zu den fünf Themen „Industriestandort“, „Technische, wirtschaftliche und soziale Infrastruktur“ sowie mit „Freizeit, Erholung, Tourismus“ und erklärte deren Zusammenspiel.
„5000 zu 5000“ lautet das Schlagwort zum Thema „Industriestandort“. Auf 5000 Einwohner entfallen 5000 Arbeitsplätze. Diese gelte es zu sichern und weiter auszubauen, so Neidl. Dazu bedürfe es auch einer abgestimmten technischen Infrastruktur. Neidl bekannte sich klar zum Bau der umstrittenen Gemeindeverbindungsstraße „Nordumgehung“. „Seit 12 Jahren kämpfen wir für eine bessere Verkehrsanbindung“, sagte er. Der Bau der Nordumgehung bringe nicht nur eine bessere Anbindung des Industriegebietes, sondern auch eine Entlastung des innerörtlichen Verkehrs und des Verkehrsaufkommens auf der Industriestraße. Innerhalb seiner Amtszeit könnten auch 18 Ortsstraßen saniert werden.
„Leute, die bei uns arbeiten, sollen auch bei uns wohnen können“, sagte der FW-Kandidat und sprach sich damit frü das Ausweisen von Wohnbaugebieten. Klares Bekenntnis gab Neidl zur Sanierung des Rathauses im Altbestand ab. Ein Konzept zur „Energieunabhängigkeit“ stehe bei ihm hoch hoch im Kurs. Eines der ersten Projekte, die realisiert werden sollten, sei der Bereich um das Schwimmbad. „Im Bereich Freizeit, Erholung, Tourismus“ haben wir noch viel vor “, sagte Neidl engagiert und nannte beispielhaft die Einrichtung der Teichwirtschaft bei den alten Klärteichen in Rauberweiherhaus. Beim Thema „Soziale Infrastruktur“ sprach sich Neidl für den Erhalt des Grundschulbaus und des Teilhauptschulgebäudes aus. Komme die Wirtschaftsschule in Wackersdorf, sei ein getrennter Bau notwendig.
„Eine Storchenprämie kommt für mich nicht in Frage!“, sagte Neidl. Diese Förderung sei unsozial. Lieber sollte das Geld in die Schulen und Kindergärten investiert werden. Sein erlernter Beruf gebe Neidl die Kompetenz für das weitere umsichtige wirtschaftliche Handeln. Ziel hierbei sei für ihn: Keine weiteren Belastungen der Bürger.
Zur Person
Thomas Neidl ist 39 Jahre alt, verheiratet mit Frau Kerstin und Vater zweier Kinder. Er ist Gebietsdirektor der Sparkasse im Landkreis Schwandorf, seit 1996 im Gemeinderat, seit 2008 dritter Bürgermeister, Vorsitzender der Freien Wähler, Mitglied im Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet, Sportvorstand des TV Glück Auf Wackersdorf und Kassier des Krankenpflegevereins. Zu seinen Hobbies zählen Skifahren, Fußball und Naturverbundenheit.
Termine
Für die anstehende Bürgermeisterwahl am 27. März sind noch folgende Veranstaltungen geplant:
- „Wandern in und um Wackersdorf“ am 19. Februar, um 9 Uhr, im Rahmen des Wandertages in Wackersdorf.
- Am 23. Februar um 16 Uhr ist die gesamte FW-Landtagsfraktion mit Fraktionssprecher Hubert Aiwanger in Wackersdorf in der Villa Murano zu Besuch.
- Darüber hinaus finden am 3. März bei Winter in Rauberweiherhaus und am 14. März im Billard-Cafe Wackersdorf weitere Wahlversammlungen statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.
- Die Abschlusswahlversammlung wird am 20. März um 9.30 Uhr im Schwimmbad-Cafe Wackersdorf stattfinden. (sjj)









