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Neujahrsempfang 2011

MdL Joachim Hanisch, MdL Dr. Karl Vetter, 1. Bürgermeister Alfred Jäger, MdL Tanja Schweiger und Landrat Wolfgang Lippert in gemeinsamer Runde.

Neujahrsempfang der Freien Wähler Oberpfalz in Wackersdorf

Im Wackersdorfer Pfarrheim konnte der 1. Bgm. Alfred Jäger (FW) zahlreiche politische Prominenz anlässlich des Empfangs willkommen heißen. Die musikalische Umrahmung wurde von der Wackersdorfer Jugendblaskapelle gestaltet. Neben den 3 Oberpfälzer Landtagsabgeordneten Tanja Schweiger, Joachim Hanisch und Dr. Karl. Vetter konnte er den Tirschenreuther Landrat Wolfgang Lippert und aus dem Landesvorstand der Freien Wähler Bayern Manuela Koller und Marion Hälsig begrüßen. Er gab einen Überblick über seine Gemeinde und ist stolz, dass sie ca. 5.000 Einwohner zählt und ebenso viele Arbeitsplätze vorweisen kann. Der Haushaltplan weist dadurch ein plus von 10,5 Millionen Euro als Rücklage auf, davon können die meisten Kommunen nur träumen. Stolz sei man auch auf den Tourismus mit einem neuen Übernachtungsboom von mehr als 30.000 Übernachtungen in der Oberpfälzer Seenlandschaft.

Die Abgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin Tanja Schweiger aus Pettendorf erläuterte die poltische Leitlinie der Freien Wähler. "Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres Handeln, daher stehen die Stärkung von Regionalität und Subsidiarität bei uns ganz oben." Wir wollen weniger Zentralismus und dafür mehr Verantwortung nach unten abgeben. Das bedeutet konkret die Stärkung der Kommunen, da vor Ort das Lebensumfeld der Familien gestaltet wird, ebenso den Erhalt von wohnortnahen Schulen und Arztpraxen, den Aufbau dezentraler Energieversorgung, um Unabhängig von wenigen Großen zu sein, Breitbandausbau und die Stärkung regionaler Wirtschaftkreisläufe.

Der Brucker Abgeordnete Joachim Hanisch informierte die Gäste darüber, dass das die Freie Wähler Landtagsfraktion im Februar zu einer Klausurtagung nach Wackersdorf reist. Er bekräftigte das Umfrageergebnis von 10 % für die Freien Wähler. Wenn sich nun die CSU bei ihrer Wild Bad Kreuth Tagung zur Übernahme der FW Themen erklärt, so zeigt dies nur eine Bestärkung der Landtagsarbeit der Freien Wähler. Nach wie vor gilt es, den ländlichen Raum zu stärken. Die Ergebnisse des Zukunftsrates bezeichnet er als Aus für den ländlichen Raum. Ebenso wie die geplante Stimmkreisreform. Unverständnis äußerte Hanisch über die derzeitige Diskussion der Bahnanbindung nach Prag. So gibt es Pläne die Bahnlinie über Nürnberg nach Prag zu lenken anstatt Schwandorf-Regensburg-Prag.

Der Gesundheitspolitische Sprecher der FW Fraktion MdL Karl Vetter referierte über die aktuelle Hausärztediskussion. Unverständnis äußerte er über die Untätigkeit des Staatsministers Dr. Söder, der auf vielfache Bitten der Hausärzte, um Vermittlung zwischen Krankenkassen und Ärzten nicht unternahm. Da ist es nicht verwunderlich, dass jährlich tausende von Ärzten nach dem Examen keine Zukunft in Deutschland bzw. in Bayern sehen und in andere europäischen Ländern abwandern und die dort besseren Angebot nutzen. Diese Entwicklung bereitet wiederum dem ländlichen Raum große Probleme. Am Beispiel Landkreis Cham erklärte er, dass 35% der niedergelassen Ärzte älter als 60 Jahre sind und es fast keine Praxisnachfolger gibt. In vielen Arztpraxen und ländlichen Krankenhäuser arbeiten daher bereits vermehrt polnische oder tschechische Ärzte. Karl Vetter schlägt die Änderung  (1,1 - 1,2 ) des Numerus clausus für das Medizinstudiums vor da die nicht die Noten einen guten Arzt machen sondern seine persönlichen Fähigkeiten.

Der Freie Wähler Landrat aus dem Landkreis Tirschenreuth unterstrich die Notwendigkeit der Freien Wähler auf Landesebene um einen "Anwalt der Kommunen" in München zu haben. Die Kommunen stöhnen aktuelle bei der derzeitigen Haushaltsaufstellung was letztlich der Bürger mit zu tragen hat. Die derzeitigen Förderungen werden gerne angenommen doch bleibt meistens ein offener Betrag von 20 - 30%, den die Kommunen nicht schultern können. Der Landkreis Tirschenreuth hat Probleme bei der Förderung der Jugend, um diesen Leuten eine gute Ausgangschance für den Berufsstart zu geben. Hier gilt es anzusetzen. Wir benötigen junge Arbeitskräfte für die Zukunft. Auch Lippert äußerte Unverständnis über die Aussagen des Zukunftrates in Hinblick auf die Stärkung der Zentren. Es scheint, dass im ländlichen Raum Menschen zweiter Klasse wohnen.

Bilder des Neujahrsempfangs 2011 in Wackersdorf

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