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Eine bunte Mischung

Oberbürgermeister platziert Wünsche bei Aiwanger

Weiden. (cf) Dieses Szenario gefiel Hubert Aiwanger. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (SPD) schilderte dem Landeschef der Freien Wähler, wie sechs politische Gruppierungen im Stadtrat „sachorientiert“ arbeiteten. „Wir haben keine Blöcke in Weiden.“

Im NT-Verlagshaus gab der OB dem obersten Freien Wähler in Bayern zuvorderst das Anliegen mit auf den Weg, den Luftlandeplatz Latsch zum Standort für den geplanten Rettungshubschrauber zu machen: „Nur dann wird die nördliche Oberpfalz abgedeckt. Das können Amberg oder Schwandorf nicht leisten.“ Schmunzelnd verwies Seggewiß darauf, dass mit Tirschenreuths Landrat Wolfgang Lippert immerhin ein Parteifreund Aiwangers hinter dem zentralen Wunsch für einen Rettungshubschrauber steht: neben ihm (dem sozialdemokratischen OB) und Landrat Simon Wittmann von der CSU.

Offene Türen rannte Seggewiß bei Aiwanger mit der Forderung nach Beibehaltung der Gewerbesteuer ein. In diesem Zusammenhang bemerkte Aiwanger süffisant, dass die Schlüsselzuweisungen an die Gemeinden im Freistaat weniger ausmachten als die Milliarden Euro für den Rettungsschirm der Landesbank.

Stadtrat Rainer Sindersberger erneuerte gegenüber MdL Hubert Aiwanger seine Anregung, zur Gemeindefinanzierung die Gewerbesteuer auf mehr Schultern zu verteilen – also Ärzte und Freiberufler in die fiskalische Pflicht zu nehmen.

Ein Blog-Beitrag von Alois Frank (Pressesprecher).