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Bayern-LB und glaubwürdige Politik

MdL Bernhard Pohl spricht Klartext

Regensburg, 15.10.2010

Am Freitag, den 15.10.2010, hatten die Freien Wähler Regensburg den Chefaufklärer der Fraktion der Freien Wähler im bayerischen Landtag, Herrn Bernhard Pohl, im Sportclub zu Gast.

Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Regensburger Stadtrat, Ludwig Artinger, wies in seinem Grußwort auf den besonderen Bezug Regensburgs zu diesem Thema hin.

Ludwig Artinger: „Unser OB klebt allen Rücktrittsforderungen zum Trotz als Einziger verantwortlicher Verwaltungsrat der BayernLB aus der Zeit, zu der die verhängnisvolle Entscheidung über den Ankauf der Hypo Group Alpe Adria getroffen wurde, noch an seinem Posten fest“.

Auch die Regensburger SPD hat durch ihr Abstimmungsverhalten im Regensburger Stadtrat zum Antrag der Freien Wähler, dem OB seine Nebentätigkeitsgenehmigung für den Verbleib im Verwaltungsrat der BayernLB zu widerrrufen, dazu beigetragen, dass er heute noch dort ist, obwohl sie im Landtag lautstark dessen Rücktritt gefordert und auch Strafanzeige erstattet hat.

Ludwig Artinger: „Glaubwürdige Politik sieht anders aus!“

Besondere Aktualität hatte der Vortrag des Landtagsabgeordneten Pohl deshalb, weil dem Landtag am selben Tag das Gutachten einer renommierten Anwaltskanzlei übergeben worden war, in dem diese Schadensersatzklagen gegen Vorstand und Verwaltungsrat  der BayernLB im Zusammenhang mit horrenden Verlusten bei Spekulationen mit US-Finanzpapieren für aussichtsreich hält.

Bleibt zu hoffen, so Bernhard Pohl, dass Vorstand bzw. Aufsichtsrat der Bank ihrer Verpflichtung nachkommen, diese Beträge in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro bei den Verantwortlichen auch einzuklagen, damit der Steuerzahler wenigstens einen kleinen Teil des verursachten Schadens wieder zurückerhält.