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Solarstrom fließt
Freie Wähler sprechen mit Betreiber Hans Wild
Nabburg/Eckendorf. Seit 31. Juli liefert die Fotovoltaikanlage von Hans Wild (wir berichteten) Solarstrom. Mit einer Leistung von 1,62 Megawatt können etwa 800 Haushalte versorgt werden. Bei einem Besuch der Freien Wähler Oberpfalz mit Landtagsabgeordneter Tanja Schweiger, Pettendorf, an der Spitze berichtet Wild über seine persönlichen Erfahrungen bei der Errichtung dieser Anlage.
Knapp fünf Millionen Euro wurden investiert. Die derzeitige Finanzkrise schrecke verschiedene Kreditinstitute und Banken ab, sich bei derartigen Bauvorhaben zu engagieren, so die Erfahrung Wilds. Die Genehmigung sei in seinem Fall sehr schnell gegangen, weil Nachbarn und der Bürgermeister das Projekt unterstützten.
Steuer soll am Ort bleiben
Er regte an, ähnlich wie beim Jahressteuergesetz 2009 bei Windenergieanlagen die Einführung eines besonderen Zerlegungsmaßstabs (70 Prozent Sachanlagevermögen/30 Prozent Arbeitslöhne) für den Gewerbesteuer-Messbetrag bei Solarparks einzuführen. Das würde bedeuten, dass 70 Prozent der Steuer am Ort der Anlage bleiben würden.
Gesetz nachbessern
Nachbesserungsfähig sieht Wild den Paragraf 11 des Energieeinspeisungsgesetzes (EEG), wonach außer Konversions- und versiegelten Flächen nur Ackerland mit Freiflächenfotovoltaik bestückt werden dürfen. Ebenso sei es nicht ganz verständlich, warum diese Anlagen laut Schreiben des Innenministeriums nur in der Nähe von Siedlungen errichtet werden sollten.
Ein weiteres Anliegen, das Wild vorbrachte, war die Information der Bürger. So meinten viele, dass der Rückbau der Solaranlagen, ähnlich wie bei Atomenergieanlagen, von der Allgemeinheit zu tragen wäre. Die Solarpark-Betreiber würden in der Regel aber über Bürgschaften haften müssen.










