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Geschichte der FW im Landkreis Schwandorf

 

Nach der Gemeindegebietsreform stellte sich für alle parteilosen Wählergruppen und Vereinigungen im Großlandkreis ein großes Problem, denn keiner war es möglich für den neuen Kreistag Kandidaten aufzustellen. Ein Zusammenschluss der Wählergruppen der Stadt Schwandorf, den Landkreisen Burglengenfeld, Nabburg, Neunburg v. Wald und Oberviechtach wurde notwendig. Auf Initiative von Georg Neuber konnte am 29.01.1972 eine Versammlung aller Wählergruppen stattfinden, in der beschlossen wurde, einen gemeinsamen Wahlvorschlag aller Freien Wähler auf Kreisebene mit der Bezeichnung „Freie Wählergemeinschaft des Landkreises Schwandorf“ einzureichen.
Überdies wurde eine Kreisvorstandschaft gewählt. 1. Vorsitzender war der 1. Bürgermeister aus Ettmannsdorf, Georg Schambeck, sein Stellvertreter wurde Max Koch aus Oberköblitz.

Erste Kommunalwahl ein voller Erfolg

Am 08.04.1972 erfolgte die Aufstellung der Gesamtliste der Freien Wählergemeinschaft im Landkreis Schwandorf. An der Spitze der 60 Bewerber stand Dr. Josef Pichl aus Schwandorf. Die Wahl am 11.06.1972 brachte fünf Sitze im Kreistag für die Freie Wählergemeinschaft. Sie entfielen auf Dr. Josef Pichl, Oswald Wilhelm, Siegfried Steininger, Albert Lotter und Georg Neuber. Mit diesem Ergebnis konnten die „Freien“ zufrieden sein, war es ihnen doch gelungen, neben den Parteien eine gute Schlüsselstellung als eigene Fraktion zu erreichen.

Nach Kritik aus den eigenen Reihen wurde Ende 1977 ein Vertrauensmännergremium mit Kreisrat Oswald Wilhelm an der Spitze gewählt, das damit beauftragt wurde, einen Vorschlag zur Nominierung der Kreistagskandidaten für die Wahl am 05.03.1978 vorzubereiten. Auch bei dieser Wahl mussten sich die Freien Wähler wieder mit einer Minderheitenposition im Kreistag abfinden. Vier Sitze waren eine magere Ausbeute. In den Kreistag zogen für die Freien Wähler Oswald Wilhelm, Anton Gietl, Otto Lehner und Albert Lotter. Im November 1978 wurde Wilfried Neuber als Kreisgeschäftsführer gewählt. Darüber hinaus wurde ein Informationsblatt mit dem Titel: „Der Freie Wähler“ aus der Taufe gehoben, das dem Ziel dienen sollte, alle Freunde und Mitarbeiter der FWG im Landkreis Schwandorf in bestimmten Abständen über die Arbeit im Kreistag und über Interna der Wählergemeinschaft zu informieren. Als Herausgeber fungierte der Kreisrat Albert Lotter, die Redaktion oblag dem Kreisgeschäftsführer Wilfried Neuber.

Landesverband unter "Schwandorfer" Führung

1986 wurde Joachim Hanisch zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Freien Wähler Bayern gewählt. Dies blieb er bis 1991. Die nun einsetzende intensive Arbeit der Freien Wählergemeinschaft trug alsbald Früchte. So konnten 1984 die Zahl der Mandate im Kreistag wieder auf fünf Sitze gesteigert werden. Neben dem bisherigen Kreisrat Otto Lehner zogen Wilfried Neuber, Joachim Hanisch, Oswald Wilhelm und Anton Gietl mit 9 % (372.435 Stimmen) in den Kreistag ein. Den Fraktionsvorsitz übernahm der 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Bruck i. d. OPf., Joachim Hanisch. Zusätzlich wurde ein weiteres wichtiges Ziel der Freien Wählergemeinschaft erreicht: Keine Fraktion hatte nunmehr die absolute Mehrheit im Kreistag.

Generationenwechsel im Kreis

Bei den Neuwahlen im Frühjahr 1985 wurde der FWG-Kreisvorsitzende Oswald Wilhelm in seinem Amt bestätigt Im Jahr 1987 fand ein Generationenwechsel statt. Nach 10 Jahren erfolgreicher Arbeit löste Joachim Hanisch aus Bruck Oswald Wilhelm als Vorsitzenden ab. Für die Kreistagsperiode 1990 – 1996 erhielten Joachim Hanisch, Wolfgang Bayerl, Wilfried Neuber, Walter Wallinger und Ludwig Unsicker mit 6,5 % (277.946 Stimmen) das Vertrauen der Wähler. Diese Wahl war für das Grenzland von besonderer Bedeutung. Mit sog. Regionallisten hatten CSU und SPD die Wahl unüberschaubar gemacht und unkalkulierbar gemacht. An den Kräfteverhältnissen im Kreistag änderte sich aber nur wenig. Die „Freien Wähler“ konnten trotz der personellen Übermacht der Parteien ihre 5 Sitze behalten. Eine neugegründete Liste „Junge Wähler“, deren Vorsitzender Michael Welnhofer wurde, erreichte einen Sitz. 1991 gab Joachim Hanisch den FWG-Vorsitz ab, blieb jedoch stellvertretender Vorsitzender. Neuer Vorsitzender wurde Ludwig Unsicker.

Kommunalwahl 1996 - 7 Sitze für die Freien

Zu einem großen Erfolg wurde die Kreistagswahl 1996. Joachim Hanisch, Wolfgang Bayerl, Wilfried Neuber, Ludwig Unsicker, Walter Wallinger, Josef Meier und Albert Maier zogen mit 11,19 % (456.250 Stimmen) in den Kreistag ein. Fraktionsvorsitzender wurde Wilfried Neuber, nachdem Joachim Hanisch, der diese Funktion 12 Jahre innehatte, nicht mehr kandidierte. Joachim Hanisch wurde zum weiteren Vertreter des Landrats gewählt.

Herausforderung Bezirk & Land angenommen

1997 erfolgte auf Landesebene der Beschluss der „Freien Wähler“ sich bei den Landtagswahlen zu beteiligen. Das Ergebnis von 3,7% blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Auf der dritten kommunalen Ebene, dem Bezirk, dagegen waren die „Freien Wähler“ erfolgreicher, denn mit Joachim Hanisch gelang es erstmals in der Geschichte des Bezirkes Oberpfalz einen Sitz zu erringen. Joachim Hanisch wurde 1999 zudem zum Bezirksvorsitzenden gewählt.

Auch im Jahr 2002 stellte sich die FWG wiederum als bewährte Alternative zu den Parteien zur Wahl. Die FWG erreichte einen Stimmanteil von 11,25 % (448.798 Stimmen) und damit 7 Sitze, nämlich Joachim Hanisch, Wolfgang Bayerl, Wilfried Neuber, Josef Fischer, Albert Meier, Josef Meier und Maria Schlögl. Wilfried Neuber wurde wiederum Fraktionsvorsitzender und Joachim Hanisch 1. Stellvertreter des Landrats. 2003 und 2006 wurde er als Bezirksvorsitzender bestätigt.

Junge Wähler erstmals mit 3 Sitzen

2008 erhielt die FWG wiederum 7 Sitze im Kreisrat (11,29 % mit 421.675 Stimmen). Gewählt wurden Joachim Hanisch, der 1. Stellvertreter des Landrats blieb, Wilfried Neuber (Fraktionsvorsitzender), Josef Blödt, Johann Eckl, Josef Fischer, Hans Roßmann und Maria Schlögl. Die Jungen Wähler erhielten mit Peter Blödt , Jürgen Neuber und Peter Neumeier drei Sitze im Kreistag.

Joachim Hanisch im Landtag

Auf Landesebene gelang es in diesem Jahr den „Freien Wählern“ erstmals in den Bayerischen Landtag einzuziehen. Die Oberpfalz stellte 3 Abgeordnete und war erfolgreichster Bezirksverband Bayerns. Aus dem Landkreis Schwandorf gelang dies Joachim Hanisch aus Bruck i. d. OPf., der damit seine Funktion als 1. Bürgermeister beenden musste und als Bezirksvorsitzender nach 10 Jahren zurücktrat..