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Die Energiewende direkt vor Ort realisieren

Freie Wähler sehen darin eine Möglichkeit, neue Stromtrassen zu vermeiden - Landeschef Hubert Aiwanger bei Vorstandstreffen

Nittenau (Der Neue Tag - 13.06.2015)

 

Stromtrassen, Erneuerbare Energien, die steigende Zahl von Asylbewerbern und Lärmproblematik bei der Ertüchtigung der Bahnlinie Hof-Regensburg: Die Palette bei der Bezirksvorstandssitzung der Freien Wähler war breitgefächert. Beim anschließenden Pressegespräch ergriff auch FW-Chef Hubert Aiwanger im Landgasthof Schmidbauer in Muckenbach bei Nittenau das Wort. 

Von "Lachnummer" die Rede

Die Bezirksvorsitzende und Regensburger Landrätin Tanja Schweiger verwies auf die seit 2009 bestehende Forderung der Freien Wähler zur Forcierung der Energieerzeugung vor Ort mit entsprechenden Speichermöglichkeiten. Dazu gehöre es auch, Strom in Gas umzuwandeln. "Wenn das ernsthaft verfolgt wird, brauchen wir keine neue Stromtrasse in Bayern", betonte sie. MdL Karl Vetter aus Cham verwies auf das Gutachten, das die Freien Wähler in Auftrag gegeben haben. Sein Landtagskollege Joachim Hanisch aus Bruck sieht mit Blick auf bessere Fördermöglichkeiten den Bund und das Land in der Pflicht. Die Haltung der Staatsregierung zu den neuen Stromtrassen entwickle sich langsam zur "Lachnummer", betonte Tanja Schweiger. Hubert Aiwanger prognostizierte, "dass die neuen Trassen am politischen Widerstand der Bevölkerung scheitern werden". 

Bei der Flüchtlingssituation verfolgen die Freien Wähler laut Aiwanger das Ziel, für die Menschen vor Ort menschenwürdige Bedingungen zu schaffen. So müssten die Lager in Jordanien, dem Libanon und in der Türkei auf "europäischen Standard" gebracht werden. Dann werde es auch vertretbar sein, die fünf Kilometer vor der lybischen Küste geretteten Flüchtlinge dort unterzubringen. "Wir müssen Afrika stabilisieren. Das ist eine gesamteuropäische Aufgabe", bekräftigte der Sprecher. In diesem Zusammenhang übte er auch Kritik an Ungarn: "Europa darf das dortige Verhalten gegen Minderheiten nicht durchgehen lassen." Hilfe forderte Tanja Schweiger für die Landkreise bei der Aufnahme und Verteilung von minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen. 

Keine Gefahr gesehen

In Bezug auf die Elektrifizierung der Bahnstrecke von Hof nach Regensburg erinnerte Schweiger an die große Bedeutung des Lärmschutzes für die Anwohner. Bisher liege keine klare Aussage der Bahn vor. Bei der Hochwasserproblematik setzt die Landrätin auf dezentrale Lösungen. Großflächige Polder seien kein probates Mittel. Die Freien Wähler wollen diese Thematik laut Aiwanger im Landtag aufgreifen. Ein gutes Staustufen-Management mache die Polder überflüssig. Wenn Stauseen rechtzeitig geöffnet würden, entspanne sich die Situation. 

Kein Problem für den Gymnasium-Standort Nittenau sieht die Regensburger Landrätin im Lappersdorfer Projekt. Es handle sich hier um eine Verbesserung für die Kinder umliegender Kommunen wie Pettendorf. Weiter entfernte Orte wie Bernhardswald würden sich auch künftig nach Nittenau orientieren.

Freie Wähler sehen darin eine Möglichkeit, neue Stromtrassen zu vermeiden - Landeschef Hubert Aiwanger bei Vorstandstreffen

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