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Vier Landratskandidaten im Vergleich

Bei der Podiumsdiskussion der Katholischen Arbeitnehmer- bewegung über Wirtschaft, Arbeit, Pflege und Wohnkonzepte diskutiert

Schwandorf (Der Neue Tag - 03.03.2014)


Die vier Landratskandidaten im direkten Vergleich

Gleich dreimal hatten die Landratskandidaten in der vergangenen Woche Gelegenheit, im direkten Vergleich ihre Positionen darzulegen. Am Freitag war die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Gastgeber einer Podiumsdiskussion im Schwandorfer Schützenheim. Kreisvorsitzender Franz Pointl, stellvertretender Diözesanvorsitzender Willi Dürr und Diözesansekretärin Christa Mösbauer gaben die Themen vor: Wirtschaft und Arbeit, Gesundheit und Pflege, Wohnkonzepte und Lebensbedingungen.

Grünen-Kandidat Rudi Sommer (Bruck) will die Naturlandschaft erhalten und den Fremdenverkehr gestalten, den Lärm und die Abgase verringern, den Müll möglichst vermeiden oder zumindest wiederverwerten, anstatt ihn zu verbrennen, und die Energiewende "lokal" lösen. Der Kreisrat plädiert für den juristischen Weg zur Deckelung der Verbrennungsmengen im Schwandorfer Müllkraftwerk und erhält Schützenhilfe von Jürgen Neuber, dem Kandidaten der Freien Wähler. Seine Meinung: "Die Verhandlungen sind ausgereizt, nur die Gericht können endgültig Klarheit schaffen". Marianne Schieder (SPD) und Thomas Ebeling (CSU) halten dagegen wenig von einer juristischen Auseinandersetzung des Landkreises mit dem Zweckverband und setzen weiter auf Verhandlungen. Einig sind sich die SPD- und CSU-Kandidaten auch bei der Wirtschaftsförderung, die sie zur "Chefsache" (Schieder) machen und "stärker bündeln" (Ebeling) wollen. Wilfried Neuber möchte die bestehenden Betriebe im Landkreis stärken und ihnen bei der Expansion behilflich sein.


Thema Krankenhaus

Rudi Sommer hält die Privatisierung der Kreiskliniken für den falschen Weg. Sein Vorschlag: "Ein einziges zentrales Krankenhaus in kommunaler Hand". Marianne Schieder sieht den Bestand des Oberviechtacher Hauses gefährdet, auch wenn es derzeit noch im Bedarfsplan stehe. Thomas Ebeling ist grundsätzlich für den Erhalt der Einrichtung und will die leerstehenden Räume für betreutes Wohnen nutzen. Stellvertretende Landrätin Marianne Schieder sieht den Landkreis bei der stationären und ambulanten Versorgung der Bürger "sehr gut aufgestellt". Mit Sorge blickt Jürgen Neuber auf das "hohe Durchschnittsalter der Hausärzte" und befürchtet in Zukunft Engpässe.

Im demographischen Wandel sehen alle Bewerber eine große Herausforderung. Marianne Schieder verweist auf die vielen Netzwerke zur Lebensbewältigung im Alter, Thomas Ebeling will neue Wohnkonzepte anschieben, Rudi Sommer sieht in Mehrgenerationenhäusern einen Lösungsansatz, und Jürgen Neuber vertraut auf "die Maßnahmen der familienfreundlichen Kommunen".

Immer noch seien auch im Landkreis Schwandorf elf Prozent der Schulabgänger nicht vermittelbar, haben die KAB-Moderatoren recherchiert. Rudi Sommer beobachtet eine "zunehmende Entfremdung der Kinder von ihren Eltern" und will "Streetworker" einsetzen für Jugendliche, "die durch das Raster fallen". Für Jürgen Neuber könnte ein gutes Netzwerk aus Vereinen und Verbänden präventiv wirken, Thomas Ebeling denkt an "Familienpaten" zur Begleitung "von Eltern in schwierigen Situation", und für Marianne Schieder wird es trotz des dichten Hilfsnetzwerkes "immer Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf geben".

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