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Viele Visionen für den Bildungs-Landkreis

Jürgen Neuber im Gespräch mit dem Vorstand des IHK-Gremiums Schwandorf

Schwandorf (Der Neue Tag - 03.02.2014)

 

Gespräch bei der Handelskammer: Landratskandidaten Jürgen Neuber (Freie Wähler) und Rudi Sommer (Grüne) legen ihre Ziele dar

 

Mit Jürgen Neuber (FWG) und Rudi Sommer (Grüne) schloss der Vorstand des IHK-Gremiums Schwandorf seine Gespräche mit den Kandidaten um den Landratsposten ab. Bereits zuvor hatten sich Thomas Ebeling (CSU) und Marianne Schieder (SPD) den Fragen der Moderatoren gestellt (wir berichteten). Anhand von sieben Themenfeldern und konkreten Fragen loteten die Unternehmer die wirtschaftspolitischen Positionen der beiden Amtsanwärter aus. 

Wie die Handwerkskammer mitteilt, wurden die Vorstellungen der Bewerber in den Bereichen Ansiedlungspolitik, zum Standortfaktor Verwaltung, zu Bildung, Infrastruktur, Breitbandausbau, Demografie, Fachkräftefrage, Haushalt und Investitionsprioritäten diskutiert.

IHK-Gremiumsvorsitzender Hubert Döpfer sowie dessen Stellvertreter Johann Klug, Manfred Sax und Herbert Zweck moderierten das Gespräch gemeinsam mit Gremiumsgeschäftsführer Richard Brunner. Mit Jürgen Neuber schicken die Freien Wähler zum ersten Mal einen eigenen Kandidaten in die Landratswahl. Besonders die Infrastruktur sah der FW-Kandidat als großes Plus für weitere Ansiedlungserfolge. Dazu brauche es aber mehr und aktiveres Regionalmarketing für den Landkreis - auch noch in engerer Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Neuber setzte auch auf den Dialog mit der Wirtschaft. Gemeinsam Ziele und Benchmarks zu entwickeln und Rückmeldung für die Verwaltung zu bekommen, könnte nach seiner Meinung ein für alle Seiten gewinnbringendes Ziel sein.

Breitband größte Baustelle

Die größte Baustelle sah Neuber in der Breitbandversorgung. Er ging auch auf die individuellen Herausforderungen bei den Kommunen ein. Gerade bei diesem Thema wünschte er sich mehr Koordination durch das Landratsamt und mehr Offenheit für die interkommunale Zusammenarbeit. Zum Thema Bildung sagte er, dass der Landkreis aufgestellt sei, aber die Ideen müssten über das Bestehende hinausgehen. Er nannte zum Beispiel einen Technologiecampus, der einen der regionalen Wirtschaftsschwerpunkte auch wissenschaftlich untermauern könnte. 

Die Vision für eine ökologische Modellregion bestimmte das Gespräch mit Rudi Sommer, dem Kandidaten der Grünen. Den Landkreis sah er wirtschaftlich und infrastrukturell hervorragend aufgestellt. Das große Pfund sei seiner Meinung nach die breitgefächerte Bildungsinfrastruktur - da waren sich beide Kandidaten einig. "Moderne Schulen sind der dritte Pädagoge", unterstrich der Kandidat und meinte damit auch die gute Ausstattung und ein kreatives Schulumfeld.

In Bezug auf die Wirtschaft ist Sommers Vision grün: Er möchte einen ökologischen ÖPNV oder Öko-Tourismus. Statt mit einem Müllkraftwerk solle der Landkreis als Pilotregion für die power-to-gas-Technologie glänzen. Sommer setzt auf die Zusammenarbeit mit den Betrieben, die Arbeitsplätze mit Perspektiven bieten. Jungen Menschen die große Qualität des Wirtschafts- und Lebensraums früh zu vermitteln, sah er als Herausforderung und als Chance, dem Fachkräftemangel zu begegnen.

© Der Neue Tag - Der Vorstand des IHK Gremiums Schwandorf mit (von links) Johann Klug, Herbert Zweck, Hubert Döpfer und Manfred Sax waren die Gesprächspartner für die Landratskandidaten Jürgen Neuber (Dritter von links) und Rudi Sommer (Zweiter von rechts). Bild: hfz

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