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Ungeliebte Heime

Prävention in der Jugendhilfe auch eine Preisfrage

Nabburg (Der Neue Tag - 01.03.2014)



Kinderheime sind teuer. Das bekommt das Jugendamt zu spüren, dessen Zuschussbedarf heuer auf 9,3 Millionen Euro steigt. Vor sechs Jahren waren es noch 5,2 Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund wird der Ruf nach Prävention laut.

"Der Landkreis hat bereits reagiert und Sozialpädagogen eingestellt, damit man Einweisungen in ein Heim verhindern kann", verteidigt Marianne Schieder die bisherigen Anstrengungen. "Irgendwann sind allerdings die Präventionsmöglichkeiten ausgeschöpft", gibt sie zu bedenken. Sie hofft auf finanzielle Entlastung durch das Bundesleistungsgesetz. "Als Landrätin kann ich auch mal nach Berlin fahren, ich kenne die Leute, die dafür zuständig sind", sagt sie.

"Dass präventive Maßnahmen wirken, zeigt sich leider an den gestiegenen Kosten", analysiert Jürgen Neuber. "Da sind Eltern, Erzieher und auch die Schulen gefragt", merkt er an. Schließlich gehe es darum, frühzeitig die Fälle zu entdecken, wo es hakt. "Ich werde mich jedenfalls nicht für eine Kürzung des Etats hergeben", bekräftigt er. Gesellschaftliche Defizite macht Rudolf Sommer als Ursache für vernachlässigte Kinder aus. Wegen niedriger Löhne seien oft beide Eltern berufstätig, und auch zu viel Zeit am Computer führe zur Isolation. "Die Kinder sind oft sich selbst überlassen, das sind die Problemfälle". Sein Vorschlag: Sozialpädagogen in Schulen, "vor Ort sein bei denen, die auf der Straße sind, ihnen Perspektiven geben und sie in die Gesellschaft zurückholen."

Keineswegs in der Berufstätigkeit beider Elternteile sieht Thomas Ebeling Gründe für problematische Familien. "Ich habe beruflich mit solchen Angelegenheiten zu tun, das sind genau nicht diese Fälle". Es gehe vielmehr um Eltern, "die nicht in der Lage sind, den Alltag zu bewältigen". Er möchte die Kosten dort konzentrieren, wo man eine Heimunterbringung verhindern kann. Die von Schieder angekündigte Unterstützung auf Bundesebene weiß er ebenso zu schätzen wie eine "starke Vertretung in Berlin". Zur Prävention setzt er auf ein Familienpaten-Projekt. "Dann hätten wir weniger Heimunterbringung und weniger Kosten."

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