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Schienen in die Ferne

Elektrifizierung der Bahnstrecke darf nicht nur Lärm bringen

Nabburg (Der Neue Tag - 01.03.2014)



Die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg wird in absehbarer Zeit kommen. Die Bahn nutzt sie, um einen Güterverkehrs-Korridor zu schaffen, der von Norden nach Süden durch den Landkreis führt. Die Bevölkerung hat davon vor allem Lärm; dabei würde ein Anschluss an den Personenfernverkehr dringend benötigt.


"Was wollen Sie dafür tun?", lautet die Frage an die vier Landratskandidaten. "Das Thema wird sehr kontrovers diskutiert. Aber die Elektrifizierung bringt auch einen Nutzen für den Personennahverkehr", sagt Jürgen Neuber (FW). Das Rezept muss hier sein: Reden mit den Bürgern vor Ort! "Für die großen Brennpunkte muss man gemeinsam Lösungen finden und dazu muss auch der Staat beitragen." Rudolf Sommer (Grüne) spricht sich grundsätzlich für die Elektrifizierung der Trasse aus. Der Vorteil für den Landkreis liege darin, dass die Züge weniger Schadstoffe ausstoßen, wenn sie mit Strom und damit mit erneuerbarer Energie unterwegs sind. "Lärm macht krank! Deshalb sind Lärmschutzmaßnahmen wichtig", fordert Sommer.

"Ich kämpfe schon lange dafür und habe mich im Landtag und im Bundestag für die Elektrifizierung dieser Strecke stark gemacht", erklärt Marianne Schieder (SPD). Der Güterverkehr auf der Schiene sei in einem Exportland nichts Schlimmes, denn ansonsten laufe dieser eben auf der Straße. Sie kämpfe auch für den Lärmschutz und sehe hier "Licht am Ende des Tunnels", da mittlerweile Aussagen der Bahn vorliegen. Allerdings müsse der Bundestag noch mehr Mittel für den Ausbau einplanen. Der Güterverkehrs-Korridor biete auch die Chance, für den Personennahverkehr etwas zu erreichen.

Thomas Ebeling (CSU) beginnt seine Antwort mit einem Seitenhieb auf seine Mitbewerberin um den Landratssessel: "Es freut mich sehr, wenn sich die Bundestagsabgeordnete in Berlin für das Thema einsetzt; das sollte sie auch weiterhin tun!" Der Elektrifizierung bescheinigt er einen sehr guten Nutzen-Kosten-Faktor. Personenzüge werden schneller und die Fahrzeiten damit kürzer. "Der Lärmschutz wird kommen", ist sich Ebeling sicher. "Die Bahn hat versprochen, 60 Millionen Euro dafür zu investieren, wenn die Elektrifizierung umgesetzt wird."

Damit auch die Bürger im Landkreis etwas davon haben, sei die CSU in Kontakt mit einem Planungsbüro. "Man kann Schwandorf zum großen Bahnhof ausbauen, wo sich die Züge aus Nürnberg und München treffen, um dann nach Prag weiterzufahren."

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