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Klare Richtung vorgeben

Strom statt Stroh: Landwirte bei der Energieerzeugung nicht alleine lassen

Nabburg (Der Neue Tag - 01.03.2014)



Biogasanlagen schießen wie Pilze aus dem Boden, während es in anderen Feldern der alternativen Energien langsamer vorangeht. Der Landwirtschaft wird bei der Bewältigung der Energiewende eine große Bedeutung zugeschrieben. "Wie kann den Bauern bei ihrer zusätzlichen Rolle als Energiewirt geholfen werden?", wollen die NT-Redakteure bei der Podiumsdiskussion von den Landratskandidaten wissen.

"Hier muss man vorsichtig sein, um unterschiedliche Bereiche der Landwirtschaft nicht gegeneinander auszuspielen", führt Jürgen Neuber (FW) ins Feld. Im Landkreis sieht er einen großen Anteil beim Biogas gegeben. "Wenn Anlagen gebaut werden, muss aber auch die Abwärme sinnvoll genutzt werden", wünscht er sich für die Zukunft.

"In den letzten Jahren haben die Maisfelder für Unruhe gesorgt", sagt Rudolf Sommer und spricht die Biogasanlagen als Baustein der erneuerbaren Energien an. In Zeiten des Klimawandels müsse die Politik aber mit schnellen und klaren Schritten die Richtung vorgeben, damit die Energiewende klappt. "Landwirte haben auch die Flächen für Windräder", gibt der Grünen-Politiker zu bedenken und appelliert, so wie in anderen Landkreisen auch, alle Bürger einzubinden und Beteiligungen an Anlagen zu ermöglichen.

"Der große Rahmen wird auf der Bundes- und Landesebene aufgestellt. Hier sind noch Hausaufgaben zu machen", betont Marianne Schieder (SPD). Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) sei gut und die Dächer voll mit Photovoltaikanlagen. Viele Landwirte seien in Biogasanlagen eingestiegen, wobei der Fokus auf Kraft und Wärme gelegt werden müsse.

"Es gibt im Landkreis schon einen Biogas-Stammtisch zum Erfahrungsaustausch", weiß Schieder zu berichten. Wichtig sei auch die Verwertung von Brennholz: "Viele Bürger haben ihre Leidenschaft für Kachelöfen und Holzheizung entdeckt. Daraus können die Landwirte auch Gewinn schlagen."

Thomas Ebeling ist sich sicher: "Die Landwirte brauchen verlässliche Rahmenbedingungen!" Die Energiewende sei in der Vergangenheit auf Bundesebene nicht optimal gelaufen. Er hat auch ein Beispiel parat: "Die Förderung von Rapsöl wurde wieder gekappt, getätigte Investitionen waren umsonst." Der Landkreis müsse darauf achten, dass die Gesetze mit Augenmaß vollzogen werden, so wie es in Nachbarlandkreisen der Fall sei. "Damit die Landwirte eine Planungssicherheit für die Zukunft haben!"

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