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Bekenntnis zu Klinik-Standort

Krankenhaus Oberviechtach braucht politische Unterstützung

Schwarzenfeld (Der Neue Tag - 08.03.2014)

 

Was werden Sie unternehmen, um einer drohenden Schließung des Krankenhauses Oberviechtach durch Asklepios vorzubeugen?

Asklepios hat sich dem Landkreis gegenüber verpflichtet, in Oberviechtach ein Krankenhaus zu betreiben. Leider hat Asklepios seit der Übernahme im Jahr 2010 noch keinen Weg gefunden, das Krankenhaus zu stärken, neue zukunftsträchtige Zweige zu etablieren oder gute Ärzte an das Haus zu binden. Das Gegenteil war der Fall. Und auch wenn ich mich im Kreistag 2010 gegen den Verkauf an Asklepios ausgesprochen habe, werde ich als Landrätin natürlich das Gespräch mit Asklepios suchen und Asklepios auch meine Unterstützung anbieten, neue erfolgversprechende Ansätze für das Krankenhaus Oberviechtach zu finden. Das Krankenhaus ist bedarfsnotwendig für die Region. Dies muss bei den zuständigen Ministerien und den Kostenträgern immer wieder hervorgehoben werden. Hier wird mir mein landes- und bundespolitisches Netzwerk durch meine langjährige Tätigkeit als Landtags- bzw. Bundestagsabgeordnete äußerst nützlich sein. Gleichzeitig möchte ich an die Bevölkerung appellieren, dass Haus weiterhin gut anzunehmen um Ministerium und Kostenträgern zu zeigen, wie wichtig das Krankenhaus Oberviechtach für die Region ist.

Mit der Übergabe an den privaten Betreiber Asklepios hat der Landkreis sämtliche Krankenhäuser und die damit verbundene demokratische Kontrolle abgegeben. Faktisch hat der Landkreis keinen Einfluss auf die unternehmerischen Weichenstellungen des Asklepios-Konzerns. Wir Grüne im Kreistag waren die einzige Fraktion, die geschlossen gegen diese Übergabe oder Privatisierung gestimmt haben, dies darf nicht unerwähnt bleiben. Die einzige dünne Möglichkeit dem Standort zu helfen, sehe ich darin, diesen keinesfalls schlecht zu reden. Zukünftig würde ich mich als Landrat für eine Rekommunalisierung der Krankenhäuser einsetzen. Es wäre unrealistisch hier zu behaupten, dass das mit allen Krankenhäusern ginge. Mit einem im Landkreis anzusiedelnden großen modernen Klinikum am Standort Lindenlohe sehe ich noch die realistischste Variante, die kommunale Aufgabe der Gesundheitsvorsorge gesetzmäßig zu erfüllen. Ein solches Krankenhaus könnte gegenüber den großen Klinken in Regensburg, Amberg und Weiden eine Alternative darstellen, die über den Landkreis hinaus wirkt und erfolgreich betrieben werden könnte. Die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen ist eine Aufgabe die vorher zu erledigen wäre.

Der Erhalt des Krankenhauses liegt nicht in den Händen des Landrats, sondern der Schlüssel liegt im Gesundheitsministerium. Solange Oberviechtach im Krankenhausbedarfsplan ausgewiesen ist, muss Asklepios die akutstationäre Grundversorgung sicherstellen. Natürlich ist es trotzdem wichtig, dass der Landrat schnellstens das Gespräch mit Asklepios sucht. Nicht gegen Asklepios, sondern nur mit Asklepios kann ein langfristiges Überleben sichergestellt werden.

Die Asklepios GmbH hat sich als neuer Betreiber des Krankenhauses Oberviechtach verpflichtet, die medizinische Grundversorgung im stationären Bereich aufrechtzuerhalten. Selbstverständlich werde ich auch in Zukunft auf die Einhaltung dieser Zusage drängen. Mit Asklepios als Partner möchte ich in Zukunft konstruktiv zusammenarbeiten, um ein wirtschaftliches Konzept zu erstellen, dass die Zukunftsfähigkeit des Hauses sichert. So wird es auf der einen Seite notwendig sein, Verhandlungen zu führen, damit im Krankenhaus mehr ambulante Leistungen erbracht werden können, die das Angebot der in der Region niedergelassenen Ärzte sinnvoll ergänzen. Auf der anderen Seite muss Asklepios bei der Suche nach einer vernünftigen Nutzung der derzeit nicht genutzten Teile der Immobilie unterstützt werden.

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