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Auf Teilhabe achten

Was dürfen Behinderte von den Kandidaten erwarten?

Schwarzenfeld (Der Neue Tag - 08.03.2014)

 

Welche Maßnahmen wollen Sie ergreifen, um behinderten Mitmenschen die Chance auf einen adäquaten Arbeitsplatz zu geben? Welchen Kontakt hatten Sie bisher zu Behinderten?

Inklusion ist ein verändertes Menschenbild und darf nicht nur Modewort sein. Ich will nicht nur halbherzig handeln. Inklusion erfordert Fachkräfte an Ort und Stelle, die zur Verfügung stehen müssen, ebenso wie die materiell-technischen Rahmenbedingungen. Das bedeutet, dass sich die nicht behinderten Mitarbeiter darauf einstellen müssen, Inklusion tatsächlich zu erfahren. Der moralische Wert einer Gesellschaft misst sich neben dem Umgang mit Kindern und Alten vor allem daran wie mit Behinderten umgegangen wird. Durch meine Tochter, die Erzieherin ist, hatte ich schon desöfteren Gelegenheit, mit behinderten Kindern längere Zeit Kontakt zu haben.

Bei vielen Gesprächen mit Menschen mit Behinderung, die ich in Beruf und Freizeit geführt habe, wurde deutlich, dass jede Unterstützung bei der Suche nach einem Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt erwünscht ist. Es wird daher die Aufgabe aller politisch Tätigen sein, bestehende Kontakte zu Unternehmen zu nutzen, einen adäquaten Arbeitsplatz zu vermitteln, aber auch, dafür zu sorgen, dass eine chancengleiche Behandlung bei der Vergabe von Stellen der öffentlichen Hand erfolgt.

Persönlich bin ich Stammgast im Musikcafé B14, wo behinderte nicht behinderte Menschen zusammenarbeiten und habe dort auch schon im Rahmen der Aktion Rollentausch ein Praktikum gemacht. Auch am BDKJ-Kinderzeltlager, bei dem ich seit vielen Jahren als ehrenamtliche Leiterin tätig bin, nehmen jedes Jahr Kinder mit Behinderung teil. Ich setze mich schon immer für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung in allen Lebensbereichen ein. Natürlich werde ich als Landrätin dann auch in den Gremien wie zum Beispiel der Trägerversammlung des Jobcenters oder des Verwaltungsausschusses der Arbeitsagentur darauf hin wirken, dass alle Fördermöglichkeiten für Behinderte ausgeschöpft werden.

Bereits als Jugendbeauftragter habe ich Veranstaltungen gemeinsam mit Einrichtungen für geistig Behinderte organisiert. Aber nicht nur für Behinderte, sondern zum Beispiel auch für Familien oder engagierte Menschen in Rettungsdiensten. Der Kreis kann hier nur Anstöße geben und die Agentur für Arbeit so weit wie möglich unterstützen.

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