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Agenda-Leitbild zum Auftakt

FW-Landratskandidat Jürgen Neuber startet in den Wahlkampf - Energie-Thema ganz oben

Burck (Der Neue Tag - 07.02.2014)



In 13 Landkreisen Bayerns regieren Landräte, in über 40 Prozent der Städte Bürgermeister der Freien Wähler (FW). "Warum soll das nicht auch bei uns so sein?", fragte sich Jürgen Neuber beim Wahlkampfauftakt im Meisl-Saal. Der 42-jährige Diplom-Kaufmann aus Oberviechtach wünscht sich in den nächsten sechs Jahren eine Doppelspitze im Landkreis mit Jürgen Neuber als Landrat und Dieter Jäger als Oberbürgermeister in Schwandorf .


Wo würde "ein Landrat Jürgen Neuber" an den Stellschrauben drehen? Als erstes an der Energieversorgung: "Wir müssen endlich das Thema Windkraft anpacken", ist der FW-Kandidat überzeugt. Der neue Landrat müsse mit den Anliegern möglicher Standorte "reden". Auch in der Wasserkraft sieht Jürgen Neuber "enorme Potenziale". Sein Ziel: Der Landkreis soll "wirtschaftlich energieautark" werden.

In seinem Agenda-Leitbild nimmt neben der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung die Bildung eine zentrale Funktion ein. Ein Technologie-Campus würde den "Bildungslandkreis Schwandorf" aufwerten. Daneben sieht Jürgen Neuber Nachholbedarf bei der Wirtschaftsförderung und im Arbeitsplatzmarketing und empfiehlt einen "Runden Tisch" mit Fachleuten aus Wirtschaft und Politik.

Beim Ausbau der DSL- und Mobilfunknetze sieht der Landratskandidat den Freistaat in der Pflicht. Und beim ÖPNV müsse man nach praktikablen Lösungen suchen. In der Jugendhilfe erkennt Jürgen Neuber "eine große Herausforderung" und stellt resignierend fest: "Als Kreisräte sind wir hier am Ende". Der Stadt- und Kreisrat plädiert für verstärkte präventive Maßnahmen.

FW-Kreisvorsitzender und stellvertretender Landrat Joachim Hanisch zog am Ende der Legislaturperiode Bilanz: "Wir haben dem Landrat immer eine Mehrheit verschafft, ohne umfallen zu müssen". Seine Meinung zur Energieversorgung: "Wir brauchen keine Stromtrassen, der Landkreis sollte sich vor Ort mit erneuerbarer Energie selbst versorgen". 

Geld für eigene Ideen

Den Ex-Landtagsabgeordneten stört, dass das Land 32 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Sozialleistungen, aber nur 6,2 Prozent für Bildung ausgebe. Joachim Hanisch fordert ein staatliches Programm zur Beseitigung der Leerstände. Und: "Die Gemeinden sollten mehr Geld zur Umsetzung eigener Ideen erhalten". Beim Internet-Ausbau habe der Freistaat die Kommunen "kläglich im Stich gelassen". 

Stellvertretende Landesvorsitzende Marion Hälsig beschreibt die Freien Wähler als "bürgernah, sachbezogen und unabhängig" und sieht in ihnen den "Anwalt der Kommunen". Die "Glaubwürdigkeit der CSU" spiegle sich jetzt in der Schulpolitik wider. Vor der Wahl habe sie kleinere Klassen und den Erhalt der Grund- und Mittelschulen versprochen. Jetzt würden Lehrerstellen gestrichen, "und Schulschließungen werden folgen".

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