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Jürgen Neuber im Landrats-Rennen

Freie Wähler nominieren 42-Jährigen als Kandidaten

Bruck (Der Neue Tag - 05.12.2013)

© Der Neue Tag 44 von 60 Kandidaten für den Kreistag waren bei der Nominierungs- versammlung anwesend. Jürgen Neuber (sitzend, Vierter von links) will für die Freien Wähler den Landratssessel erobern.

Erstmals schicken die Freien Wähler (FW) einen eigenen Kandidaten in das Rennen um das Landratsamt. Jürgen Neuber, 42 Jahre alt und Kreisrat, soll nach der Kommunalwahl im März kommenden Jahres als Landrat an der Spitze des Landkreises stehen. Mit großer Mehrheit nominierten ihn die Mitglieder des FW-Kreisverbandes am Dienstagabend in Bruck zu ihrem Kandidaten. Neuber erhielt 63 von 67 gültigen Stimmen.


Nachdem Vater Wilfried Neuber nach Jahrzehnten im Kreisparlament nicht mehr antritt, wird Sohn Jürgen - bisher für die Jungen Wähler im Kreistag - in dessen Freie-Wähler-Stapfen treten. "Wir brauchen dringend eine Alternative", unterstrich der Diplom-Kaufmann vor seiner Nominierung. Denn genau das seien die anderen Kandidaten nicht für die Wähler. Einem davon fehle die Erfahrung in der Kreispolitik. In Bezug auf SPD-Kandidatin Marianne Schieder war Neuber überzeugt davon, dass der Landkreis dringend im Berliner Bundestag vertreten bleiben müsse. 

Noch Potenzial

In den vergangenen sechs Jahren hätten die Freien Wähler im Kreis stets eine verantwortungsvolle Politik gemacht. "Es sind zahlreiche Projekte ins Laufen gebracht worden, weshalb wir jetzt sicher keine tollen und großen Wahlversprechen machen können", betonte er. Allerdings sah er durchaus noch Potenzial für Verbesserungen: zum Beispiel bei der Präventionsarbeit im Bereich der Jugendhilfe. Auf den Prüfstand würde er auch den 100-Millionen-Euro-Verwaltungshaushalt des Kreises stellen. Doch: "Es ist sehr schwierig hier zu sparen, wenn man nicht an den Hebeln sitzt". 

Zuvor hatte FW-Kreisvorsitzender Joachim Hanisch auf die "hervorragende Arbeit im Kreis" in den vergangenen sechs Jahren zurückgeblickt. Vieles sei angegangen worden - zum Beispiel im Schul- oder Straßenbereich. Andererseits hätten die Freien Wähler stets dafür gesorgt, dass die Kreisumlage für die Kommunen nicht zu hoch geworden sei. 

Nicht so zufrieden war der Kreisvorsitzende mit dem Abschneiden der FW im Kreis bei den vergangenen Landtagswahlen. Bei den vorangegangenen Urnengängen hätte der Landkreis stets eines der besten FW-Ergebnisse eingefahren. "Wir hoffen", resümierte Hanisch, "dass wir bei der kommenden Kreistagswahl wieder zu alter Stärke zurückfinden". 

Ländlichen Raum stärken

Als Ziele hob er hervor, dass mit Nachdruck dafür gesorgt werden müsse, die Schulen im Landkreis auf einem hohen Standard zu halten und dass der ländliche Raum nicht abgehängt werden dürfe - zum Beispiel in Bezug auf das schnelle Internet oder die Hausarztversorgung.

Kreistags-Fraktionssprecher Wilfried Neuber betonte, dass sich die Freien Wähler nicht stur auf eine politische Seite stellen würden, sondern anhand der Sache entscheiden würden. Der Landkreis sei längst wirtschaftlich - nicht nur landschaftlich - ein äußerst attraktiver Lebensraum geworden. "Das haben wir den Menschen, die hier leben, zu verdanken, aber auch den kommunalpolitisch Verantwortlichen", fuhr Neuber fort und appellierte daran, "heute die Weichen zu stellen, damit wir die erfolgreiche Arbeit der vergangenen sechs Jahre fortsetzen können". 

Über die 60 Kandidaten starke Liste - 51 Männer und 9 Frauen - entschieden die 68 stimmberechtigten Mitglieder anschließend in einem Block. Sie wurde bei 2 ungültigen Stimmen mit 66 Ja-Voten angenommen. Bei der Wahl der Ersatzkandidaten für die Kreistagsliste gab es eine Nein-Stimme.

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