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Jahreshauptversammlung

Die JHV findet am Mittwoch, den 15. Juni, um 20 Uhr im Gasthaus "Zum Weißen Rössl" statt

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Nominierung

Mit Engagement punkten

Neustadt/WN.(spz) Gerhard Steiner will es noch einmal wissen. Bereits zum zweiten Mal geht er für die Freien Wähler ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus. Die Mitglieder nominierten den Fraktionsvorsitzenden der FW am Freitag in der Jahreshauptversammlung in der Zoiglstube Brewitzer einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten.

Mit der frühzeitigen Nominierung ist Steiner nun dem amtierenden Bürgermeister Rupert Troppmann, dem er in der Stichwahl vor gut fünf Jahren nur knapp unterlegen war, eine gute Nasenlänge voraus. Beim Urnengang am 16. März 2014 haben die Bürger voraussichtlich die Entscheidung zwischen Steiner, Troppmann und Wolfgang Schwarz (SPD).

Veränderte Ausgangslage

Steiner betonte jedoch, dass die Voraussetzungen bei der kommenden Wahl anders seien. Dieses Mal trete er gegen einen amtierenden Bürgermeister an, der natürlich mit seinen bisherigen Leistungen bei den Bürgern punkten könne. Leistungen, die man auch anerkennen müsse. „Ich erwarte aber einen fairen und sachlichen Wahlkampf“. Ehrlicher als vor knapp sechs Jahren.

„Aus einer bitteren, enttäuschenden Erfahrung, als ich vor sechs Jahren die Stichwahl erreichte, habe ich gelernt. Damals ging es zum Teil nicht mehr um Sachlichkeit, sondern nur mehr darum, meine Person zu verunglimpfen. Und dies per sms hintenherum und noch dazu aus dem Lager der JU. Das schockierte mich enorm. Diesmal sei er auf solche „Vorfälle“ gefasst und werde im Fall des Falles auch reagieren, konterte Steiner selbstbewusst.

Die Anwesenden waren sich einig, dass es für ihren Kandidaten ein großer Erfolg wäre, wenn Steiner das amtierende Stadtoberhaupt wieder in die Stichwahl zwingen könnte. Steiner ist sich jedoch sehr wohl bewusst, das für ihn der Kampf ums Rathaus nicht einfach wird. Die Stärken von Bürgermeister Troppmann sah er eindeutig im Verwaltungsbereich. Er könnte dagegen durch seine berufliche Tätigkeit als Lehrer im zwischenmenschlichen Bereich sowie mit seinem ehrenamtlichen Engagement, zum Beispiel beim Kinderferienclub, punkten.

Als neuer Rathauschef will er die Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen eigenverantwortlich arbeiten lassen und seine Meinung nicht als das „Non plus Ultra“ ansehen. „Aber wenn es sein muss, muss man als Führungskraft auch ein konsequentes Verhalten zeigen und aufzeigen, wo es langgeht.“

Als Ziele nannte er die Aufarbeitung der Altlasten im Bereich Osram – und Tritschler-Gelände, Unterstützung des Projekts „Betreutes Wohnen“ zum Hauptthema „Der Mensch im Mittelpunkt“ und sein persönliches Projekt, den Bau einer Mensa für die Grund – und Mittelschule sowie die Anschaffung eines Defibrillators zur Lebensrettung in einem Notfall.

Zwei Buchstaben

Eine wichtige Aufgabe sei auch, dass alle zum Wohl der Bürger zusammenarbeiten. Steiners Schlusswort „In diesem Sinn einen fairen Wahlkampf. Packen wir es an – Ge for Bürgermeister!“

Bundestagskandidat Karl Meier gratulierte dem FW-Kandidaten zur Nominierung und wünschte viel Erfolg. Zeitnah werden Hauptbeauftragter, stellvertretender FW-Vorsitzender Hermann Schmid und Karl Meier als Stellvertreter die Nominierungsunterlagen im Rathaus abgeben.