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Betreutes Wohnen in der Kreisstadt

Vorgespräche von Caritas und Katholischem Wohnungsbau- und Siedlungswerk als möglichem Bauträger

Neustadt/WN. (stn) „Neustadt braucht ein Angebot für betreutes Wohnen“, fordern die Freien Wähler.

Beim Besuch im Caritas Alten- und Pflegeheim erfuhren sie von Heimleiterin Alexandra Haberl, dass engagierte Bürgerinnen diesen Stein ins Rollen gebracht hätten. Die Caritas kann dies aber als Bauträger selbst nicht in Angriff nehmen, da einige ihrer insgesamt 21 Heime in der Diözese sanierungsbedürftig sind. Außerdem seien bereits zwei derartige Angebote im Raum Regensburg für betreutes Wohnen geplant oder schon vorhanden.

Die Angelegenheit wurde an das Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk weitergeleitet, das bereits in einigen Fällen als Bauträger auftritt und die Gebäude an die Caritas vermietet.

Nach Haberl Worten befindet sich das Neustädter Vorhaben bereits in der Prüfungsphase. Als Standort biete sich der hintere Bereich des jetzigen Altenheims an. In diesem Zuge müsste dann auch das alte Gebäude, das zum Schluss als Künstlerschule der Familie Fischer diente, abgerissen werden. Haberl nennt diese Lage optimal. So ergäben sich Synergieeffekte aufgrund der räumlichen Nähe zur bestehenden Einrichtung.

Dass für ein solches Projekt Bedarf bestehe, zeige die Tatsache, dass das Heim allein in der vergangenen Woche drei noch rüstige Bürger aufgenommen habe. „ Sie haben keine Angehörigen mehr und würden zu Hause vereinsamen“, berichtete Haberl.

Den steigenden Bedarf bestätigte auch Johanna Meier, die als Senioren- und Behindertenbeauftrage für den Landkreis tätig ist. „Immer mehr Neustädter leben alleine in ihren Wohnungen und Häusern, da ihre Kinder meist aus beruflichen Gründen die Kreisstadt verlassen müssen.“ Mit zunehmendem Alter nähmen körperliche Beschwerden zu.

Für viele stelle sich dann die Frage, wie sie mit ihren Gebrechen umgehen. „Viele scheuen den Weg ins Altenheim.“ Sie wünschen sich eine eigene kleine Wohnung mit Nähe zu einem Pflegedienst, um so im Notfall versorgt zu sein. „Es muss in Neustadt unbedingt eine solche Möglichkeit geschaffen werden, damit die Bürger ihren Lebensabend auch in ihrer geliebten Heimatstadt verbringen können“, resümierte Fraktionssprecher Gerhard Steiner. „Wir werden auf alle Fälle die Maßnahmen, die dafür seitens der Stadt notwendig sind, voll unterstützen. Sollte das Vorhaben heuer noch gestartet werden, wären wir auch mit einem Nachtragshaushalt einverstanden“, fügte der Bürgermeisterkandidat hinzu. Sollte das Vorhaben beim Siedlungswerk scheitern, so müsse die Stadt alles daran setzen, einen geeigneten Bauträger zu finden, forderten die Freien Wähler.

Weiteres Gesprächsthema war der Pflegenotstand quer durch Deutschland. Im Neustädter Haus stehen drei Ausbildungsplätze zur Verfügung, die in diesem Jahr alle besetzt sind. „Dies war in der Vergangenheit nicht immer der Fall“, bedauerte Heimleiterin Haberl. Besonders lobte sie das große Engagement der 21 ehren-amtlichen Helfer: „Keine einzige Seele von ihnen ist ersetzbar. Sie bringen das private Leben mit in die Einrichtung und lassen so die Bewohner am Alltagsleben teilnehmen.“