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Aktuelles

Bundestagswahl 2017

Stärkstes Ergebnis im Landkreis für die Freien Wähler in Freihung.

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei den Protestwählern, die sich nicht von medialen Schlamm- schlachten, rechten und dummen Parolen einfangen ließen:

Ferienprogramm 2017

Die Wanderung am 01. September 2017 zum neu erweiterten Spielplatz nach Thansüß musste wegen Regen leider abgesagt werden.

Ersatztermin: Wanderung mit der Freien Wählerschaft Freihung

Als Ersatztermin bieten wir eine Wanderung zum Spielplatzfest nach Thansüß am Sonntag dem 10.09.2017 an.

Treffpunkt um 13:15 Uhr am Rathaus Freihung

Zielgruppe: Schulkinder

Abholen der Kinder in Thansüß um ca. 17:00 Uhr.

Anmeldung nicht erforderlich.

Jahreshauptversammlung 2016

Neujahrsempfang des Bezirksverbandes am 18.Januar 2016

Der Einladung des Bezirksverband in die Burg Dagestein sind viele Freie Wähler aus dem Markt Freihung zum Neujahrsempfang nach Vilseck gefolgt. Die Fraktionssitzung wurde extra auf Dienstag verschoben und so informierten sich 8 Mitglieder, 4 Markträte und der BGM aus erster Hand bei den Vorträgen von Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger, Bezirksvorsitzender Tanja Schweiger und der Vorstellung der Bezirksvertretung der Jungen Freien Wähler über die überregionale Politik der Freien Wähler.

Die Vilsecker Brassband sorgte für sehr gute musikalische Unterhaltung zwischen den Vorträgen und die Freien Wähler Freihung bedanken sich für den schönen Abend und die gute Bewirtung in Vilseck.

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2012

2012

Erlebnis- und Spielewanderung am 18.08.2012

Bei über 30°C zog es viele Kinder eher ins Bad als auf die Erlebniswanderung der Freien Wählerschaft Freihung, so durften sich überschaubare 8 Kinder über eine doppelte Portion Eis nach der Begrüßung von BGM Norbert Bücherl freuen. Auch bei der Führung über die Freiflächenphotovoltaikanlage Thansüß durch die Fa. Grammer Solar wurde der Schatten der Solarelemente dankbar genutzt und die Funktion der Anlage erklärt.

Weiter ging es durch den schattigen Wald, wo 3. Vorsitzender Andreas Götz ein Naturquiz mit den gebildeten 3 Gruppen während der gesamten Wanderung spielte. 2.Vorsitzender Helmut Klier bereitete zur "Caprisonnenpause" die Ähren aller einheimischen Getreidesorten vor, die die Kinder bennenen sollten. Zurück am Spielplatz Thansüß servierte 1.Vorsitzender Reinhard Seidl Currywiener, Pommes und Kaltgetränke vor der Preisverleihung.

 

Jahreshauptversammlung 2012 am 18.03.2012 im Gasthaus "Alte Post" Freihung

Mit der bewährten Führungsspitze geht die Freie Wählerschaft Freihung in die nächsten zwei Jahre. Bei der Jahreshauptversammlung wurden Vorsitzender Reinhard Seidl sowie die Stellvertreter Helmut Klier und Andreas Götz in ihren Ämtern bestätigt.

Mit diesem Vertrauensbeweis honorierten die Mitglieder die hervorragende Arbeit der Führungsspitze in den vergangenen Jahren. In Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Reinhard Seidl begrüßte 2. Vorsitzender Helmut Klier neben dem Vorsitzenden des Kreisverbandes der Freien Wähler, Albert Geitner aus Ursensollen, auch den Sprecher der FW-Kreistagsfraktion, Bürgermeister Peter Dotzler aus Gebenbach.

Klier ließ das vergangene Vereinsjahr Revue passieren und erinnerte an eine Vielzahl von Aktivitäten der Freien Wähler. So erinnerte er an die Teilnahme am Ferienprogramm der Gemeinde, die Teilnahme am Neujahrsempfang des Landesverbandes in München bzw. Bezirksverbandes in Neumarkt, das Grillfest am Stollnbrunner und den kürzlichen Besuch des Medienzentrums „Der Neue Tag“ in Weiden zusammen mit dem Kreisverband. Hierbei war man beeindruckt von der Technik des neuen Druckhauses. Klier informierte auch über das schriftliche Einverständnis vom Vorsitzenden Reinhard Seidl über seine Bereitschaft zur erneuten Kandidatur zum 1. Vorsitzender.   

Nach den Berichten des Schriftführers Günther Müller und des Kassiers Dietmar Köhler fanden unter Vorsitz von Peter Dotzler die Neuwahlen statt.

Einstimmig wurde Reinhard Seidl zum 1. Vorsitzenden gewählt, ebenfalls seine Stellvertreter Helmut Klier und Andreas Götz. Als Kassier fungiert weiter Dietmar Köhler, Günter Müller wurde weiterhin mit dem Amt des Schriftführers betraut. Als Beisitzer wurden Erhard Fellner, Martin Scheidler und Oskar Götz gewählt. Die Ortsteilbeauftragten sind: Freihung: Harald Häusler, Seugast: Andreas Götz, Tanzfleck: Erhard Fellner, Thansüß: Reinhard Seidl und für Groß- und Kleinschönbrunn: Martin Scheidler. Die Kasse wird von Martin Reichl und Gerd Kuttich geprüft.

Als nächster Tagesordnungspunkt stand eine Satzungsänderung auf der Tagesordnung. Kreisvorsitzender Albert Geitner informierte, dass wegen der beabsichtigten Teilnahme der Freien Wähler an der nächsten Bundestagswahl im Jahr 2013 es den einzelnen Mitgliedern des Landesverband der Freien Wähler erlaubt sein müsse, auch Mitglied beim Bundesverband, der dann eine Partei darstellen wird, werden zu können. Aus diesem Grund müsse die Vereinssatzungen dahingehend angepasst werden, dass Vereinsmitglieder auch Mitglieder in der Bundesvereinigung werden dürfen. Dieser Satzungsänderung wurde einstimmig angenommen. Kreisvorsitzender Albert Geitner gab noch Informationen über geplante Aktivitäten des Kreisverbandes für das Jahr 2012.

Bürgermeister Norbert Bücherl berichtete über aktuelle Themen der Gemeindepolitik und informierte über die im Bau befindlichen und geplanten Investitionsmaßnahmen 2012. Wegen des äußerst günstigen Zinsniveaus habe sich die Marktgemeinde über- und außerplanmäßig verschuldet, um die zwingend erforderlichen Bauprojekte für die Daseinsvorsorge abschließen bzw. durchführen zu können. Diese Projekte wurden seitens der Mitgleider des Gemeinderates stets mehrheitlich unterstützt. Hierbei nannte der Rathauschef beispielhaft den Ausbau der Ortsdurchfahrt B 299 Seugast, die Erschließung des Baugebietes „Lettenweg“ in Elbart, den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Freihung, die energetische Sanierung des Rathauses  sowie die Sanierung und Modernisierung des kirchlichen Kindergartens „St. Marien“.  

Für 2012 muss das Ziel sein, bei dem noch anhaltenden günstigen Zinsniveau zwingend erforderliche Bauprojekte anzugehen und auch abzuschließen. Die Neuverlegung der Wasserleitung in der Dr. Hans-Raß-Straße, die Ortsumgehung B 299 Tanzfleck unter der Baulast der Bundesrepublik Deutschland sowie die Erweiterung des Wertstoffhofes in Freihung durch den Landkreis Amberg-Sulzbach haben Priorität, so Bücherl. Der Markt Freihung hat für die Erweiterung des Wertstoffhofes eine Grundstücksfläche von der Deutschen Bahn im vergangenen Jahr erwerben können. Mit der vom Landkreis finanzierten Baumaßnahme wird die Entsorgung der Wertstoffe und Grüngutentsorgung wesentlich erleichtert. Enttäuscht zeigte sich der Rathauschef von den Verantwortlichen der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung bezüglich einer gemeinsamen Verbesserung des Zufahrtweges zwischen Wertstoffhof und Raiffeisen-Lagerhaus. Der Durchgangsweg vom Wertstoffhof zum Lagerhaus befindet sich in einem miserablen Zustand und hätte mit finanzieller Unterstützung des Landkreises kostengünstig mit Asphalt und entsprechenderEntwässerungseinrichtung dauerhaft befestigt werden können. Trotz mehrmaliger Versuche, die verantwortlichen Vorstandsvorsitzenden der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung von der Notwendigkeit einer durchgängigen, funktionsfähigen Verkehrserschließung für einen zukunftsfähigen und dauerhaften Fortbestand des Raiffeisenlagers zu überzeugen, blieben ohne Erfolg. Obwohl diese Erschließungsmaßnahme mit einer durchgehende Zufahrt vom Wertstoffhof über das Lagerhaus zur Bahnhofszufahrt und wieder einmündend in die Industriestraße aus Sicht der Gemeinde und des Landkreises auch im Interesse der Raiffeisen-Lagerhauses unerlässlich sei, wurde seitens der Raiffeisenverantwortlichen mit fadenscheiniger Argumentation eine anteilige Beteiligung an den Ausbaukosten rigoros abgelehnt. Diese ablehnende Haltung hat letztendlich zur Folge, dass nach Abschluss der Erwertungsmaßnahmen des Wertstoffhofes künftig keine Duchfahrtmöglichkeit mehr bestehen wird. Kunden und Lieferanten des Lagerhauses müssen künftig auf dem vorhandenen Gelände wenden und über die Bahnhofzufahrt zur Industriestraße zurückfahren.

Zum Abschluß der Jahreshauptversammlung berichtete der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Kreistag, Bürgermeister Peter Dotzler über aktuelle Kreispolitik. Eine wichtige Entscheidung des Kreisrates im vergangenen Jahr war der Haushalt 2011. Trotz Rückgang der Einnahmeseite konnte die Kreisumlage stabil belassen werden. Es wird auch gelingen, ohne Erhöhung der Kreisumlage den Haushalt 2012 aufzustellen, so Dotzler. Diese Haushaltspolitik kommt allen Gemeinden entgegen.

Aufgrund der verteilten Mehrheiten im Kreistag spiele die Parteipolitik eine untergeordnete Rolle – es wird vielmehr sachlich und zielorientiert zusammengearbeitet. Landrat Richard Reisinger versucht möglichst alle Gruppen in die Ideenfindungen und Planungen rechtzeitig mit einzubinden – dadurch herrsche ein konstruktives Klima im Kreistag, so Fraktionssprecher Dotzler.

 

Bild

Die neugewählte Vorstandschaft der Freie Wählerschaft Freihung

(v.l.n.r.): Martrat Martin Scheidler, Bürgermeister Norbert Bücherl, Erhard Fellner, FW-Fraktionssprecher Peter Dotzler, Marktrat Harald Häusler, Kreisvorsitzender Albert Geitner, Dietmar Köhler, Ehrenvorsitzender Heinrich Häusler, Andreas Götz, Marktrat Oskar Götz, Martin Reichl, Marktrat Günter Müller, Gerd Kuttich und 2. Bürgermeister Helmut Klier (krankheitsbedingt fehlte 1. Vorsitzender, Marktrat Reinhard Seidl).

Text und Bild: Erwin Prösl

Antrag auf gerechtere Ausgleichszahlungen

Freihung. Einen Antrag auf gerechtere Ausgleichszahlungen durch die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Bayern an die angrenzenden Randgemeinden der beiden oberpfälzischen Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Hohenfels hat Freihungs Bürgermeister Norbert Bücherl an den Landtagsabgeordneten Joachim Hanisch übergeben. Bücherl hatte den Vorsitzenden des Ausschusses für kommunale Fragen und innere Sicherheit bei einer Fahrt des Kreisverbandes Amberg-Sulzbach der FREIEN WÄHLER in den Bayerischen Landtag getroffen.

Im  Plenarsaal des Bayerischen Landtags übergab Bürgermeister Norbert Bücherl (rechts) an den Ausschussvorsitzenden für kommunale Fragen und innere Sicherheit, MdL Joachim Hanisch, die Antragsunterunterlagen.

In einem ausführlichen Antragsschreiben wies der Freihunger Bürgermeister auf das Zustandekommen der ungerechten Mittelverteilung für den Truppenübungsplatz Grafenwöhr hin. So seien im Zuge der freiwilligen Gebietsreform 1972, veranlasst durch das Bayerische Innenministerium, die im Dritten Reich anlässlich der Übungsplatz-Erweiterung in den Jahren 1936/37 zwangsweise in den Truppenübungsplatz Grafenwöhr eingegliederten Flächen dem Hoheitsgebiete der Stadt Grafenwöhr zugeordnet worden. Dabei seien die damals betroffenen Kommunen - zum Beispiel die ehemals selbstständige und in den Markt Freihung eingegliederte Gemeinde Seugast – unzureichend auf die rechtlichen und dauerhaften Auswirkungen dieser Ausgliederung von Teilflächen in den Truppenübungsplatz durch das Bayerische Innenministeriums hingewiesen worden, so Bücherl.

Stadt Vilseck besser informiert

Lediglich die Stadt Vilseck habe aufgrund besserer Informationen einer Eingliederung des heutigen Südlagers in den Truppenübungsplatz nicht zugestimmt. Seitdem erhalte die Stadt Grafenwöhr für die gesamte Truppenübungsplatzfläche von etwa 256 km² die gesamten Grundsteuerzahlungen durch den Bund sowie weitere Ausgleichszahlungen wie Schlüsselzuweisungen für die auf dem Truppenübungsplatz stationierten US-Soldaten durch den Freistaat Bayern. Für die US-Soldaten und zivilen Angehörigen im Vilsecker Südlager erhalte die Stadt Vilseck jährlich zusätzliche Schlüsselzuweisungen von annähernd 2 Millionen Euro vom Land, so der Freihunger Bürgermeister. Die übrigen Anliegergemeinden der Truppenübungsplätze hätten das Nachsehen.

Grundsteuerausfälle wegen Abschläge

Für diese Kommunen komme noch erschwerend hinzu, dass entsprechend der Entfernung der einzelne Ortsteile zum Truppenübungsplatz den grundsteuerpflichtigen Eigentümern wegen der lärmintensiven Beeinträchtigungen durch Schieß-, Flug- und Verkehrslärm Grundsteuernachlässe von bis zu 20 Prozent (z.B. im Bereich des Marktes Freihung für die Ortsteile Tanzfleck und Rothaar 20 %, Freihung und Thansüß 10 % und Seugast 5%) von der bayerischen Finanzverwaltung zugestanden werde.

Dem Markt Freihung entgingen durch diese Steuernachlässe jährlich rund 12.000 Euro. Laut Mitteilung der hierfür zuständigen Bundesimmobilienverwaltung kann laut Bücherl nur ein Ausgleich für die dadurch entstehenden Mindereinnahmen gewährt werden, wenn die vom Bund vorgegebene Bagatellgrenze in Höhe von 25.000 Euro pro Jahr an Mindereinnahmen überschritten würde. In seinem Antragsschreiben wies der Bürgermeister auch auf die seit 1987 stetigen, aber auch vergeblichen  Bemühungen der Anliegergemeinden für eine gerechtere Verteilung der Ausgleichszahlungen hin. Doch seien diese Anstengungen und berechtigten Klagen gegenüber den politisch Verantwortlichen im Bund und Land stets ergebnislos verhallt, bedauerte der Freihunger Rathauschef.

Aus diesem Grund unternahm Bürgermeister Norbert Bücherl nunmehr einen erneuten Anlauf, um den Landtag auf die stetig zunehmende ungleiche Finanzausstattung der Kommunen um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr hinzuweisen. Es könne nicht sein, so der Bürgermeister, „dass der Freistaat Bayern eine derartige Schieflage der finanziellen Leistungsfähigkeit der betroffenen Kommunen in einem derart begrenzten Raum um den Truppenübungsplatz wissentlich hinnehme.“

Diese dauerhaften Ungerechtigkeiten seien erneut Anlass gewesen, im Rahmen der Landtagsfahrt des FREIEN WÄHLER, Kreisverbandes Amberg – Sulzbach, als Fürsprecher für alle betroffenen Gemeinden aufzutreten. Hierzu übergab er im Plenarsaal des Bayerischen Landtags dem Vorsitzenden des Landtagsauschusses für kommunale Fragen und innere Sicherheit, MdL Joachim Hanisch (Freie Wähler) einen schriftlichen Antrag auf gerechtere Verteilung der Ausgleichszahlungen sowohl durch die Bundesrepublik Deutschland als auch durch den Freistaat Bayern an die jeweiligen Randgemeinden im Bereich der Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Hohenfels. Bücherl verband die formelle Antragsübergabe mit der Bitte an den Abgeordneten, die Mitglieder des Innenausschusses über die beschriebenen Missstände entsprechend zu unterrichten und die erforderlichen Schritte zu einer gerechteren Finanzausstattung der Kommunen einzuleiten.