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Aktuelles

Bundestagswahl 2017

Stärkstes Ergebnis im Landkreis für die Freien Wähler in Freihung.

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei den Protestwählern, die sich nicht von medialen Schlamm- schlachten, rechten und dummen Parolen einfangen ließen:

Ferienprogramm 2017

Die Wanderung am 01. September 2017 zum neu erweiterten Spielplatz nach Thansüß musste wegen Regen leider abgesagt werden.

Ersatztermin: Wanderung mit der Freien Wählerschaft Freihung

Als Ersatztermin bieten wir eine Wanderung zum Spielplatzfest nach Thansüß am Sonntag dem 10.09.2017 an.

Treffpunkt um 13:15 Uhr am Rathaus Freihung

Zielgruppe: Schulkinder

Abholen der Kinder in Thansüß um ca. 17:00 Uhr.

Anmeldung nicht erforderlich.

Jahreshauptversammlung 2016

Neujahrsempfang des Bezirksverbandes am 18.Januar 2016

Der Einladung des Bezirksverband in die Burg Dagestein sind viele Freie Wähler aus dem Markt Freihung zum Neujahrsempfang nach Vilseck gefolgt. Die Fraktionssitzung wurde extra auf Dienstag verschoben und so informierten sich 8 Mitglieder, 4 Markträte und der BGM aus erster Hand bei den Vorträgen von Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger, Bezirksvorsitzender Tanja Schweiger und der Vorstellung der Bezirksvertretung der Jungen Freien Wähler über die überregionale Politik der Freien Wähler.

Die Vilsecker Brassband sorgte für sehr gute musikalische Unterhaltung zwischen den Vorträgen und die Freien Wähler Freihung bedanken sich für den schönen Abend und die gute Bewirtung in Vilseck.

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2008

Kommunalwahl 2008: Ziel erreicht!

Die Freie Wählergemeinschaft Freihung bedankt sich bei allen Wählern für das Vertrauen, das ihnen bei der Wahl entgegengebracht wurde.  

Die im Wahlkampf gesteckten Ziele wurden voll und ganz erreicht! Von den Freien Wählern wurde immer deutlich gemacht, dass sie eine Fortsetzung der erfolgreiche Politik von Norbert Bücherl unterstützen und deshalb seine Wiederwahl anstreben. Ein weiteres Ziel war es,  absolute Mehrheiten einzelner Parteien und Gruppen zu verhindern. Wichtige Entscheidungen sollten nicht hinter verschlossener Türen, in den Fraktionssitzungen,  sondern im Marktgemeinderat getroffen werden. Jedes Mitglied dieses Gremiums muss die Möglichkeit haben, seine Meinung zu äußern und aktiv an Entscheidungen mitzuwirken.

Als eindeutiger Sieger der Bürgermeisterwahl ging Norbert Bücherl hervor, er erhielt 74,4 % aller abgegebenen und gültigen Stimmen. Bücherl bedankte sich noch am Wahlabend bei den Wählern für ihr eindeutiges Votum. Es ermöglicht ihm, seine Politik zum Nutzen der Marktgemeinde und seiner Ortsteile fortzusetzen und begonnene Arbeiten fortzuführen. Er unterstrich, dass er weiterhin der Bürgermeister für alle Mitbürger ist und für deren Anliegen immer ein offenes Ohr hat.  

Ganz besonders bedankte er sich bei seiner Mitbewerberin, Frau Irmgard Macke, die stets einen engagierten aber fairen Wahlkampf geführt hat.

 Irmgard Macke überbrachte ihre Glückwünsche noch am Wahlabend (siehe Bild).

 Wolfgang Ertl und Helmut Klier als 1. und 2. Vorsitzender der Freien Wählerrschaft gratulierten Norbert Bücherl ebenfalls zu seinem Erfolg und überreichten seiner Frau zum Dank einen Strauß Blumen.

 

Die Freien Wähler gingen auch bei der Wahl des Martkgemeinderats als eindeutige Sieger hervor. Ihre Liste erhielt von den Wählern die höchste Stimmenzahl unter allen Bewerbern.

Als Marktgemeinderäte der Freien Wähler wurden gewählt:

1. Klier Helmut, Riedhof:                      957 Stimmen
2. Häusler Harald, Freihung:                 919 Stimmen
3. Seidl Reinhard, Thansüß:                  707 Stimmen
4. Scheidler Martin; Großschönbrunn:     641 Stimmen
5. Götz Oskar, Freihung:                      619 Stimmen
6. Müller Günter, Thansüß:                   567 Stimmen

Ergebnisse der Kommunalwahl im Überblick:

Zahl der Stimmberechtigen:            2.075     
Zahl der Wähler:                         1.605
Gültige Stimmen:                         20.874
Ungültige Stimmzettel:                    54

Wahlbeteiligung:                              77,3%

Liste 01, CSU:                          8.234 Stimmen
Liste 02, SPD:                          3.154 Stimmen
Liste 03, FW:                           9.486 Stimmen

Stimmenverteilung Marktgemeinderatswahl:

 

Die Berechnung der Sitzverteilung nach D´Hondt ergibt trotz der Stimmenmehrheit der Freien Wähler:

CSU:                              6 Sitze
SPD:                            2 Sitze
Freie Wähler (FW):              6 Sitze

Künftige Sitzverteilung im Marktgemeinderat mit Bürgermeister:

 

Weitere Details unter http://www.freihung.de/.



 

 

  

Erhard Fellner tritt als einziger Kandidat für Tanzfleck und Rothaar an

- Bürger fordern zügige Umsetzung der Ortumgehung B 299 Tanzfleck-

Tanzfleck. Bis auf den letzten Platz besetzt war das Gasthaus „Böhm“ samt Nebenzimmer in Tanzfleck bei der letzten Wahlveranstaltung der Freien Wähler zur Kommunalwahl 2008. Vorsitzender Wolfgang Ertl begrüßte die Zuhörer und stellte auch fest, dass die Freien Wähler auf ihrer Liste mit Erhard Fellner den einzigen ortsansässigen Bewerber aus Tanzfleck und Rothaar nominiert haben. Daher habe Fellner dieses Mal erstmals gute Chancen in den Marktgemeinderat gewählt zu werden und dort die Interessen der ortsansässigen Bürgerschaft dementsprechend vertreten zu können. Um dies möglich zu machen, ist die gesamte Bürgerschaft aus Tanzfleck und Rothaar aufgerufen, auch über Parteigrenzen hinweg, ihre 14 Stimmen auf der Liste der Freien Wähler zu platzieren, damit nach längerer Abstinenz wieder ein ortsansässiger Gemeinderat gewählt werden könne, erklärte Vorsitzender Ertl. Im Anschluss stellten sich die Kandidaten persönlich vor, die allesamt als Beweggründe für deren FW-Bewerbung die Ungezwungenheit und das Recht zur freien Entscheidung und Meinungsäußerung ohne Parteizwänge anführten.

Für über 50 Jahre Treue zu den Freien Wählern wurde Willi Bauer aus Tanzfleck von Vorsitzenden Wolfgang Ertl und Bürgermeister Norbert Bücherl mit der Ehrenurkunde des Ortvereins ausgezeichnet. Willi Bauer vertrat von 1956 bis 1972 die Interessen seiner Heimatgemeinde Tanzfleck im Gemeinderat Freihung.

Von links: Norbert Bücherl, Willi Bauer, Wolfgang Ertl

Bürgermeister Bücherl blickte in seinem Vortrag zuerst auf die Kommunalwahlen 2002 zurück, wo er erstmals zum Bürgermeister gewählt wurde. Anhand des damaligen Wahlprospekt belegte Bücherl, dass die Freien Wähler unter seiner Führung die Wahlaussagen von vor sechs Jahren voll umgesetzt haben. Als vordringlichste Aufgabe für Tanzfleck wurde die Ortsumgehung B 299 gleich zu Beginn seiner Amtszeit angegangen. Durch seine persönliche Vorsprache beim damaligen Bundesverteidigungsminister Dr. Peter Struck im Dezember 2002 in Berlin konnte erreicht werden, dass die Ortsumgehung B 299 Tanzfleck in die vordringliche Ausbaustufe des Bundesverkehrswegeplanes wegen der überdurchschnittlich hohen Belastung durch den Militärverkehr aufgenommen wurde. Der Vorentwurf für die Planung ist vor wenigen Wochen laut Mitteilung von Regierungspräsident Dr. Wolfgang Kunert bei seinem Besuch vor zwei Wochen in der Gemeinde (AZ berichtete am 12.02.2008) genehmigt worden. Als nächster Schritt muss nun zügig die Planfeststellung durch das zuständige Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach, Abteilung Straßenbau eingeleitet werden, fordert Bücherl im Interesse der innerörtlichen Anlieger. Sollten gegen die Planung keine großen Einwände oder Widerstände vorgebracht werden, rechnet Bücherl mit einer baulichen Umsetzung bis spätestens Ende des Jahres 2010, da nach seinem Kenntnisstand die erforderlichen Finanzmittel in Höhe von ca. 3,5 Millionen Euro entsprechend der geschätzten Ausbaukosten zur Verfügung stehen. Als weiteren Schritt für die Verbesserung der Lebensverhältnisse im Ort ist nach Fertigstellung der Umgehungsstraße eine einfache Dorferneuerung in der Ortsmitte von Tanzfleck mit dem Rückbau der dann „alten“ Ortsdurchfahrt vorgesehen. Diese Projektumsetzung wurde bereits anhand eines groben Vorkonzepts beim Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz beantragt. Mit Schreiben vom 08.01.2008 wurde mitgeteilt, dass das Vorhaben dem einer einfachen Dorferneuerung entspräche und in die Vormerkliste des Amtes aufgenommen wurde. In seiner Vorschau auf die nächsten sechs Jahre ging der Rathauschef auf die wichtigsten anstehenden Infrastrukturmaßnahmen wie beispielsweise den Ausbau und Unterhalt der Ortsstraßen, die Sanierung von defekten Kanalleitungen, die Realisierung weiterer Dorferneuerungsprojekte sowie den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Freihung ein. Der größte Augenmerk in der Gemeindepolitik sei in Zeiten des demographischen Wandels auf die Unterstützung und Stärkung der Familien zu legen. Dies kann nur mit der Schaffung von weiteren Arbeitsplätzen durch Förderung bzw. Neuansiedlung von mittelständischen Betrieben, der Umsetzung eines gemeindlichen Baulandförderprogramms für ansiedlungswillige junge Familien und die Verbesserung der vorhanden Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche erreicht werden. Mit der Ausweisung von 30 kostengünstigen Bauplätzen in Elbart in diesem Jahr und der weiteren Ansiedlung eines Betriebs im Gewerbegebiet seien bereits die ersten positiven Signale in diese Richtung erfolgt, so der Rathauschef. Die Schaffung einer Senioreneinrichtung mit kompetenten Partnern sowie die Verstärkung der gemeindeweiten Seniorenarbeit u.a. in enger Kooperation mit der AOVE sind weitere Bausteine für die Verbesserung der so genannten weichen Standortfaktoren im Wettbewerb mit anderen Kommunen, stellte Bücherl fest. Wegen der stetig steigenden Energiekosten ist das vorhandene gemeindliche Energiekonzept zügig umzusetzen. Als weiteren Schritt zur Energieeinsparung haben die neun AOVE-Gemeinden mit dem Grundsatzbeschluss für eine autarke Energieregion bekundet, dass man ernsthaft gewillt sei, bis 2020 die Energieversorgung vollständig mit erneuerbaren Energiequellen aus der Region zu erreichen.

Nach einer regen Diskussion, in der überwiegend die Ortsumgehung Tanzfleck und die geplante Dorferneuerung thematisiert wurden, schloss Erhard Fellner die sehr gut besuchte Veranstaltung.

 

 

Freie Wähler waren treibende Kraft im Marktgemeinderat

- 14,5 Millionen Euro unter Bürgermeister Norbert Bücherl investiert -

Kleinschönbrunn, 17.02.08. Großes Interesse zeigte die Bevölkerung von Groß- und Kleinschönbrunn an der Wahlveranstaltung der Freien Wählerschaft im voll besetzten Gasthaus „Zur Vilsquelle“. Gastwirt Albert Ries wurde für seine 40-jährige Mitgliedschaft zu den Freien Wählern mit der Goldenen Verdienstnadel des Landesverband der Freien Wähler durch
2. Vorsitzenden Helmut Klier geehrt. Albert Ries bekleidete nach der freiwilligen Gebietsreform 1972 sechs Jahre lang das Ehrenamt als Ortssprecher für Kleinschönbrunn.

Von links: Norbert Bücherl, Albert Ries, Helmut Klier

Bürgermeister Norbert Bücherl referierte über die wesentlichen Investitionen der abgelaufenen Wahlperiode, die mit insgesamt 14,5 Millionen Euro zu Buche geschlagen haben. Des weiteren stellte er das künftige Programm und Ziele der Freien Wähler vor. Die örtliche Kandidatin Tanja Siegler stellte die Marktrats- und Kreistagskandidaten vor. Mit Bürgermeister Norbert Bücherl auf Platz 8 der FW-Kreistagsliste habe man erstmals eine reelle Chance einen FW-Kandidaten aus der Marktgemeinde Freihung in den Kreistag zu entsenden.
Bürgermeister Bücherl blickte im Detail auf die erfolgreichen sechs Jahre seiner Amtszeit – insbesondere auf die Investitionen in Groß- und Kleinschönbrunn – zurück. So seien der Ausbau des katholischen Pfarrheims in Großschönbrunn bezuschusst, eine neue Tragkraftspritze für die Freiwillige Feuer Großschönbrunn angeschafft, ein neues Bushäuschen an der B 299 errichtet, der Vollausbau der Gemeindeverbindungsstraße nach Kleinschönbrunn sowie die Oberflächensanierung der Straße nach Krickelsdorf verwirklicht, das Schulhausdach generalsaniert, die Ortskanalisation und Wasserleitung in Kleinschönbrunn neu verlegt, das Baugebiet „Sonnenwinkel“ im 1. Bauabschnitt um 7 Bauparzellen erweitert, die Kläranlage Großschönbrunn saniert, neue Spielgeräte in Gemeinschaft mit der KLJB und der Freiwilligen Feuerwehr angeschafft und schließlich der Hochbehälter Großschönbrunn mit einem Kostenvolumen von über eine halbe Million Euro als letzte Hochbaumaßnahme der Wasserversorgung neu errichtet worden. „Diese zahlreichen Investitionen in den beiden Ortsteilen zeigen, dass ich meine vor sechs Jahren gegebenen Versprechungen ernst genommen und auch in die Tat umgesetzt habe, alle Ortsteile der Marktgemeinde bei den Investitionen gleich zu behandeln und die Infrastruktur überall zu verbessern,“ so der Bürgermeister wörtlich. Die zahlreichen Baumaßnahmen in den anderen Ortsteilen wurden ebenfalls aufgezeigt. Als weitere erwähnenswerte Fakten listete Bücherl auf: das „Veto“ des Marktes Freihung gegen die Erweiterung des Landschaftsschutzgebietes des Landkreises, die Erstellung eines Hochwasserschutz- und Abwasserkonzeptes, die Erstellung des Energiekonzepts für die gemeindeeigenen Liegenschaften durch den ehrenamtlichen kommunalen Energieberater, die Einbeziehung der Ortsumgehung B299 Tanzfleck in vordringlicher Stufe der Bundesverkehrswegeplanung, die Senkung der Gebühren für Wasser auf 75 Cent je Kubikmeter und den freiwilligen Verzicht auf das Bücher- und Kopiergeld an der Josef-Voit-Schule. In diesem Jahr wird die Dorferneuerung Kleinschönbrunn durchgeführt. Die Verbesserung der Seniorenbetreuung, der Jugend- und Vereinsarbeit liege ihm besonders am Herzen, sagte Bücherl.
FW-Fraktionsprecher Günter Müller zeigte sich erstaunt über den Inhalt des örtlichen CSU-Wahlprospekts, indem die Partei die gesamten Infrastrukturmaßnahmen der vergangenen sechs Jahre als ihre Errungenschaft den Wählern anpreist. Fakt ist, das der Motor für diese zahlreichen Baumaßnahmen in allen Ortsteilen einzig und allein Bürgermeister Norbert Bücherl war. Er empfinde es als nicht richtig seitens der CSU sich mit „fremden Federn“ zu schmücken und der Wählerschaft falsche Tatsachen vorzugaukeln. In diesem Zusammenhang zitiere Müller einen Artikel der Amberger Zeitung vom 10.06.2002. Hier lies ein führender CSU-Mandatsträger unter anderem verlauten, „dass die Geschicke der Gemeinde jetzt auch ohne das Zutun der CSU gelenkt und gestaltet werden können, da nunmehr 1. Bürgermeister Bücherl in den kommenden sechs Jahren mit „seinen“ beiden Fraktionen in der vollen Verantwortung stehe und sich nicht auf die CSU herausreden können“. Diese Aussage hat Bürgermeister Bücherl zusammen mit der Fraktion der Freien Wähler mit seiner erfolgreichen Kommunalpolitik zum Wohle aller Bürger beherzigt und auch in die Tat umgesetzt. Damit die Marktgemeinde auch in Zukunft diesen erfolgreich eingeschlagenen Weg weitergehen kann, braucht Bürgermeister Bücherl auch ein starkes Team der Freien Wähler im Marktrat, schloss der Fraktionssprecher.
„Die derzeitige Konstellation im Marktrat ohne absolute Mehrheit einer Fraktion habe sich bestens bewährt. Sachentscheidungen stehen im Vordergrund und werden nicht hinter verschlossener Tür in der Fraktionssitzung entschieden. Dies weiterhin zu gewährleisten ist das Ziel der Freien Wähler bei den Kommunalwahlen am 2. März,“ stellte der ortsansässige Marktrat Martin Scheidler am Ende der regen Diskussionsrunde fest.

Gut gefülltes Schützenheim bei der Wahlveranstaltung der Freien Wähler in Thansüß

- Bürgermeister Norbert Bücherl blickt auf erfolgreiche Wahlperiode zurück und stellt das künftige Programm vor

Thansüß, 10.02.09. Der Einladung der Freien Wähler zur Wahlveranstaltung in das Schützenheim in Thansüß folgte eine große Anzahl interessierter Bürger. Nach der Begrüßung durch den Ortteilsprecher der Freien Wähler und Marktgemeinderat, Reinhard Seidl, erläuterte der FW Vorsitzende, Wolfgang Ertl, das Zustandekommen der einfachen Listenaufstellung von 14 Kandidaten. Die Freien Wähler unterstützten die Aufstellung dieser Einfachlisten, da diese zum einen für den Bürger die Wahl vereinfacht und transparenter macht und zum anderen den engagierten Kandidaten eine realistische Chance auf einen Sitz im Marktgemeinderat eröffnen.

Wolfgang Ertl bemerkte allerdings, dass es nicht einfach war, die besten Kandidaten zu finden und hierbei alle Ortsteile der Marktgemeinde Freihung angemessen zu berücksichtigen. Das dies schließlich gelungen ist, zeigt dass – im Gegensatz zu SPD und CSU –  mit Karl Bielmeier und Erhard Fellner auch die Orteile Elbart und Tanzfleck auf der Liste der Freien Wähler mit kompetenten Kandidaten vertreten sind.

Mit Günter Müller und Reinhard Seidl gehen auf Seiten der FW für Thansüß zwei alte Hasen ins Rennen, die auf eine große Erfahrung im Marktgemeinderat verweisen können. Mit Markus Dreyer ist es gelungen, einen weiteren Kandidaten zu gewinnen, der durch sein ehrenamtliches Engagement als 2.Kommandant der Thansüßer Feuerwehr auch in den übrigen Ortsteilen bekannt ist.

In seinem Vortrag stellte Norbert Bücherl als amtierender Bürgermeister die wichtigsten Maßnamen seiner Amtzeit vor, die nicht zuletzt mit der Unterstützung der Marktgemeinderäte der Freien Wähler umgesetzt wurden.

Bücherl unterstrich, dass er dabei keinerlei Berührungsängste und Vorbehalte bei der Zusammenarbeit mit den Vertretern und Mandatsträgern der anderen Parteien hat und auch Unterstützung bei Mandatsträgern der CSU sucht. Dadurch wurde es möglich, wichtige Projekte in Angriff zu nehmen und abzuschließen, die wegen dem Wegfall verschiedener Fördermaßnahmen im Augenblick jetzt nur mehr eingeschränkt möglich wären.

Zur Verbesserung und zum Erhalt der Infrastruktur in den Ortsteilen investierte die Marktgemeinde Freihung in den letzten sechs Jahren über 14,5 Mio. €. Trotz der hohen Investitionsquote von annähernd 40% sei es gelungen, den Schuldenstand um 700.000,- € zu reduzieren.

Hierbei profitierte auch Thansüß. So wurde durch den Neubau des asphaltierten, parallel zur Staatsstraße verlaufenden, landwirtschaftlichen Flurwegs zwischen Freihung und Thansüß die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer wesentlich verbessert.

Durch die Erweiterung des Baugebiets sowie der Ortsabrundung in der Prof-Stark-Straße wurden neun kostengünstige Bauplätze für ansiedlungswillige junge Familien neu geschaffen.


Der Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Thansüß nach Kaltenbrunn (Verlängerung der Straße „Am Rangl“) sowie die Ortsdurchfahrt Schickenhof konnten mit Fördergelder von annähernd 80 % vom Amt für ländliche Entwicklung Oberpfalz verwirklicht werden. Im Zuge dieser Baumaßnahmen wurden die Wasserleitung vom Hochbehälter nach Schickenhof neu verlegt.

Als „High-Light“ seiner bisherigen Amtszeit bezeichnet Bürgermeister Bücherl die Dorferneuerung in Thansüß. Durch sein beharrliches Nachhaken bei den zuständigen Ministerien in München konnte nach langem hin und her zwischen den zuständigen Behörden für Straßenbau und Dorferneuerung die einfache Dorferneuerung in Thansüß im letzten Jahr erfolgreich umgesetzt werden.
Der Freistaat fördert diese Maßnahme mit einem Festzuschuss in Höhe von 250.000,-€.
Bücherl dankte allen Beteiligten, vor allem dem Landtagsabgeordneten Franz Kustner aus Ehenfeld für die Unterstützung bei den Gesprächen in München und dem Arbeitkreis für die gemeinsame Planung der Dorferneuerung.

Nachfolgend ging Bücherl in chronologischer Folge auf die Aktivitäten in den anderen Ortsteilen der Marktgemeinde ein. Besonders hervorzuheben sind hier die Fertigstellung der Wasserversorgungsanlage, die Erweiterung des Gewerbegebiets Freihung-Nord und die Park & Ride Anlage mit 40 Stellplätzen am Bahnhof Freihung.

Durch das erneuerte Rohrleitungsnetz, haben sich die Wasserrohrbrüche und die damit verbundenen Reparaturkosten drastisch reduziert. Deshalb konnten die Wassergebühren ab dem 01. Januar 2008 von 82 auf 75 Cent je m³ gesenkt werden. Der von den Freien Wählern vorangetriebene Einspruch gegen die Mehrwertsteuererhöhung von 7% auf 16% für den Bau der Wasserversorgungsanlage ist seit mehreren Jahren beim Bundesfinanzgerichtshof in München anhängig.  Ein entsprechendes Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofs wird noch dieses Jahr erwartet. Bei einem positiven Entscheidung wird die zuviel entrichtete Mehrwertsteuer an die Bürger unbürokratisch zurückerstattet werden.

Auch das Veto der Marktgemeinde Freihung gegen die Vergrößerung der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis-Sulzbach ist für Thansüß von grund-sätzlicher Bedeutung. Die Erweiterung hätte die betroffenen Eigentümer vor allem bei der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen gravierend eingeschränkt und damit auch den  Wert der Grundstücke gemindert.

Bei der anschließenden, regen Diskussionsrunde standen Bürgermeister Norbert Bücherl, die anwesenden Martkgemeinderäte und Kandidaten der Freien Wähler  auch bei kritischen Fragen Rede und Antwort.

Markus Dreyer beendete schließlich den Abend. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für das rege Interesse und bat diese, der Liste und den Kandidaten der FW ihre Stimme zu geben. Nur durch eine starke Präsenz der Freien Wähler im Marktgemeinderat kann die absolute Mehrheit der CSU verhindert und die erfolgreiche Arbeit von Norbert Bücherl als Bürgermeister fortgesetzt werden.

Freie Wähler besichtigen Fa. Strobel Quarzsand

Freie Wähler besichtigen Firma Strobel Quarzsand
- größter ortsansässiger Betrieb mit 60 Beschäftigten -


Freihungsand. Auf Einladung von Geschäftsführer Günter Forster besichtigte Bürgermeister Norbert Bücherl am 9.2.08 zusammen mit den Marktratskandidaten der Freien Wählerschaft die Fa. Strobel Quarzsand in Freihungsand.

Zu Beginn erläuterte Geschäftsführer Günter Forster die aktuellen Betriebsdaten. So beschäftigt der Betrieb derzeit 60 Mitarbeiter, darunter 5 Auszubildende. Jährlich werden ca. 440.000 Tonnen Rohsande im Werk für annähernd 500 Kunden europaweit aufbereitet. Etwa die Hälfte der Produktion geht an Gießereien, ein Viertel wird von Verarbeitern in der Bauchemie bezogen, 15 % werden für Flachglas-Produkte und Medizingläser verarbeitet und die restlichen 10 % des Quarzsandes werden für Lohnarbeiten, durch sonstige Kleinabnehmer, aber auch für den Freizeitsport wie Beachvolleyball, Beachsoccer und Golfanlagen verwendet.
Ziel der Geschäftsführung für 2008 ist die Erhöhung der Produktion auf etwa ½ Million Tonnen. Daher wurde auch im vergangenem Jahr mit finanzieller Unterstützung seitens der Wirtschaftsförderung der Regierung der Oberpfalz (AZ berichtete am 12.02.2008) eine zusätzliche Trocknungsanlage in Betrieb genommen. Dies bedeutet eine Erhöhung der Verarbeitungskapazität von annähernd 100 Tonnen Rohsande in der Stunde.
Der Juniorchef, Diplombetriebswirt (FH) Benjamin Forster zeigte anhand von Schaubildern die Produktionsabläufe auf. Großen Wert legt die Firma auf umweltfreundliche und energiesparende Herstellung der Quarzsande. Mit der neuen Trocknungsanlage kann mit einer Wärmerückgewinnung viel Energie beim Trocknungsvorgang eingespart werden. Des weiteren verfügt der Betrieb über eine eigene Wasseraufbereitungsanlage mit einem stündlichem Durchsatz von 1500 Kubikmeter Wasser und eine eigene Entschlammungsanlage. Betriebsleiter Helmut Klier führte die Besichtigungsgruppe durch den Betrieb und erläuterte vor Ort die Herstellung der verschiedenen Sande. Zum Abschluss bat Geschäftsführer Günter Forster Bürgermeister Bücherl und die künftigen Markträte um Unterstützung des Betriebs bei den in der näheren Zukunft unumgänglichen Sanierungen der Zubringerstraßen von den Gruben um Großschönbrunn entlang der Bundesstraße 299 sowie den gemeindlichen Verbindungsstraßen zum Betrieb in Freihungsand.

Die Besuchergruppe vor der neuen Trocknungsanlage
(v.l.n.r.): Betriebsleiter Helmut Klier, Marktrat Reinhard Seidl, Markus Dreyer, Oskar Götz, Andreas Götz mit Sohn Killian, Bürgermeister Norbert Bücherl, Marktrat Martin Scheidler, Geschäftsführer Günter Forster, 2. Bürgermeister Harald Häusler und Manfred Weiß.

60 Jahre freie und unabhängige Bürger in den Kommunalparlamenten

Am Aschermittwoch hatte die Freie Wählerschaft Freihung zu ihrem 60jährigen Jubiläum ins katholische Pfarrheim „St. Joseph“ eingeladen. Die zahlreichen Gäste wurden traditionell mit Heringen und Erdäpfeln verköstigt. Der Seugaster Fastenprediger „Bruder Barnabas“ (alias Andreas Götz) las den 14 Kandidaten für den Marktgemeinderat die Leviten. Für Musik und gute Laune sorgte das original Oberpfälzer Dreigestirn „D`owandn“ aus Sinnleithen.
Als Gäste konnte 1. Vorsitzender Wolfgang Ertl die Abordnungen der Freien Wählergemeinschaften aus Vilseck, an deren Spitze Erster Bürgermeister Hans-Martin Schertl (Arbeitnehmer-Eigenheimer) und Kreisrat Wilhelm Ertl (Freie Wähler), aus Kohlberg, mit 1. Bürgermeister Karl Prösl sowie die Vertreter der UPW Etzenrichtbegrüßen. Sein besonderer Gruß galt dem Kreisvorsitzenden Dr. Klaus Schwinger.
In seiner Rückblick auf 60 Jahre freie und unabhängige Bürger in den Kommunalparlamenten in Freihung blendete Bürgermeister Norbert Bücherl an die Zeit nach dem 2. Weltkriege zurück. Nach dem verlorenen Krieg und der Kapitulation am 08. Mai 1945 galt es in den Gemeinden und Städten das gesellschaftliche und kulturelle Leben wieder aufzubauen. Die meisten Menschen wollten nichts mehr wissen von der großen Politik. Ihr Interesse galt dem Wiederaufbau und einem Leben in einer normalen Welt. Bei der durch die amerikanische Besatzungsmacht festgelegten ersten Kommunalwahlen wurde der parteilose Josef Krämer am 17. Januar 1946 zum 1. Bürgermeister gewählt. Josef Krämer war durch seine menschliche Ausstrahlung ein Vorbild für die nachfolgende Generation. 1948 traten die Freien Wähler erstmals mit einer Liste bei den Gemeinderatswahlen in Freihung an und erlangten auf Anhieb 24,5 % der Stimmen. Franz Habermann und Reinhold Kragl sen. wurden in den Marktgemeinderat gewählt. Bei den Kommunalwahlen 1952 und 1956 beteiligten sich die Freien Wähler nicht mit eigenen Listen, da zahlreiche Kandidaten auf anderen Listen kandidierten. Nach dem plötzlichen, unvorhersehbaren Tod von Josef Krämer im Jahr Frühjahr 1955 wurde Karl Häusler, der für den Arbeiter- und Mittelstandblock kandidierte, zum 1. Bürgermeister gewählt. Kurios war an dieser Bürgermeisterwahl, dass sowohl die CSU als auch die SPD jeweils wegen Formfehler bei deren Nominierungsversammlungen keine Kandidaten benennen durften.
Mit den Kommunalwahlen 1960 begann der Aufschwung der Freien Wähler. Bürgermeister Karl Häusler wechselte von der SPD zu den Freien Wählern und wurde mit 64 Prozent erneut zum 1. Bürgermeister gewählt. Die Freien Wähler zogen mit drei Sitzen ins Gemeindeparlament ein. Eine Kuriosität gab es im Jahre 1966. Bürgermeister Häusler wechselte zur CSU und wurde wieder zum 1. Bürgermeister gewählt. Somit bekleidete Karl Häusler für alle drei Parteien bzw. Wählergruppe das Amt des Ersten Bürgermeisters, was einmalig in Bayern sein dürfte. Nach der freiwilligen Gemeindegebietsreform fanden am 12. März 1972 erstmals die gemeinsamen Wahlen der ehemals selbständigen Gemeinden Freihung, Großschönbrunn, Seugast und Thansüß statt. Bei dieser Wahl wurde Georg Ernst von der CSU zum 1. Bürgermeister gewählt. Die Freien Wähler erzielten ein stolzes Ergebnis mit 45,4 % und erlangten 6 der 14 Sitze im Marktgemeinderat.
In den folgenden Jahren waren die Freien Wähler mit wechselnden Erfolgen im Marktgemeinderat vertreten. Sie erreichten bei den Kommunalwahlen 1978, 3 Sitze. 1984 trat man wieder mit einem Bürgermeisterkandidaten Heinrich Häusler an, der auf Anhieb 21 Prozent der Stimmen erhielt und vom Marktgemeinderat in der konstituierenden Sitzung am 02.05.1984 zum 2. Bürgermeister gewählt wurde, ins Gemeindeparlament bekamen die Freien Wähler 5 von damals 16 Sitze. Günter Müller kandidierte 1990 als Bürgermeister, scheiterte aber gegen den Amtsinhaber Michael Bücherl. Heinrich Häusler wurde zum 3. Bürgermeister gewählt und im Marktgemeinderat war man mit 3 Sitzen vertreten, so Bücherl.
Bei der Kommunalwahl 1996 trat die FW zum ersten mal mit Bürgermeisterkandidat Norbert Bücherl an, der gegen seinen Mitkonkurrenten Emil Köhler unterlag. Die Freien Wähler erreichten aber ein durchschnittliches Ergebnis von 22,6 Prozent der Stimmen und erlangten 3 Sitze im Marktgemeinderat. Mit Norbert Bücherl an der Spitze kam 2002 der größte Erfolg der Freien Wähler. Bei drei Kandidaten erreichte Norbert Bücherl die Stichwahl gegen den Amtsinhaber und wurde mit über 62 Prozent in der Stichwahl am 17. März 2002 zum 1. Bürgermeister des Marktes Freihung gewählt. Eine absolute Mehrheit der CSU wie in der Wahlperiode zuvor konnte verhindert werden, indem die Freien Wähler 5 Sitze, die CSU 6 und die SPD 3 Sitze im Marktgemeinderat erreichten.
Bücherl erwähnte noch die Verdienste von Heinrich Häusler, der für die Freien Wähler von 1972 bis 2000 insgesamt 28 Jahre als Marktgemeinderat vertreten war. Für seine großen Verdienste wurde bei den Festlichkeiten zum 50jährigen Jubiläum zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

Kreisvorsitzender Dr. Klaus Schwinger gratulierte den Freihunger Freien Wählern für ihre 60jährige erfolgreiche Kommunalpolitik und nahm zusammen mit Bürgermeister Norbert Bücherl die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Mit der Ehrennadel in Silber für 20jährige Mitgliedschaft wurden vom Landesverband Gertrud Bauer, Dietmar Köhler, Gerhard Kuttich und Karl Luber ausgezeichnet. Die Ehrennadel in Gold für 25 Jahre wurde an Günter Müller und Martin Scheidler überreicht.
Ebenfalls mit der Ehrennadel in Gold für 30 Jahre wurden Josef Apfelbacher, Richard Egelmeier, Josef Götz, Karl-Heinz Kohl, Martin Reichl und Albert Ries ausgezeichnet. Urkunden vom Ortsverband gab es für Hans König, der 40 Jahre und Willi Bauer, der 50 Jahre treuer Weggefährte der Freien Wählerschaft ist.
Die mit Spannung erwartete Fastenpredigt von Bruder Barnabas (alias  Andreas Götz) hatte sich wieder gewaschen. Er habe als Pater bei den Freien Wählern seinen Platz gefunden, weil er hier als Mitdenker willkommen war. Im „Schwinger“-Club fühle er sich wohl. Mit Witz und Humor las er den 14 Nothelfern (14 Kandidaten der FW) die Leviten und nahm dabei so machen aufs Korn. Bürgermeister Bücherl musste sich anhören, dass er sich beim Kartenspiel zu viel ärgert. Er verordnete ihm mehr Gelassenheit und Ruhe. Nach der Fastenpredigt trug eine reichhaltige Küche und das zünftig aufspielende Oberpfälzer Dreigestirn „D`owandn“ zum Gelingen des Abends bei.

Bild 1  Die geehrten Mitglieder mit dem Kreisvorsitzenden Dr. Klaus Schwinger (links) und Bürgermeister Norbert Bücherl (rechts).

Bild  2 Mit Witz und Humor las Bruder Barnabas den 14 Nothelfern (Kandidaten) die Leviten.
Text u. Bilder: Erwin Prösl

Weitere Bilder:

„D`owandn“ aus Sinnleithen.

1. Vorsitzender FW-Kreisverband, Dr. Klaus Schwinger

 

Wahlveranstaltung am 27.01.08 in Freihung mit dem Landratskandidaten Dr. Klaus Schwinger

Eine absolute Mehrheiten einer Partei im Marktgemeinderat verhindern, die erfolgreiche Politik mit Bürgermeister Norbert Bücherl fortsetzen, ist das Ziel der Freien Wähler in Freihung, sagte Vorsitzender Wolfgang Ertl bei der Wahlversammlung in Freihung. FW Landratskandidat Dr. Klaus Schwinger stellte ebenfalls sein Programm vor.

Der Vorsitzende Wolfgang Ertl würdigte im Gasthaus „Alte Post“ Bücherl als einen kompetenten und äußerst aktiven Bürgermeister, dem es in den vergangenen sechs Jahren gelungen ist, Politik zum Wohle der Bürger zu machen. Zur Gemeinderatsliste merkte Ertl an, dass aus allen Gemeindeteilen Kandidaten vertreten sind. Für den Kreistag sei mit den Kandidaten, Bürgermeister Norbert Bücherl auf Platz 8, Karl Luber, Platz 33 und Helmut Klier Platz 34 die Marktge- meinde gut vertreten.

Eine solide und sparsame Haushaltspolitik trotz zahlreicher Investitionen, sowie eine bürgernahe und bürgerfreundliche Verwaltung stand seit seinem Amtsantritt im Mittelpunkt, sagte Bürgermeister Norbert Bücherl. Mit persönlichem Einsatz und einer gewissen Hartnäckigkeit konnten Dorferneuerungsmaßnahmen im gesamten Gemeindegebiet geplant und auch durchgeführt werden. Die abgeschlossenen Baumaßnahmen haben das Bild der Gemeinde in vielfältiger Weise verändert. An Fördermittel flossen insgesamt in den vergangenen sechs Jahre über 1,7 Millionen Euro seitens des Amtes und des Verbandes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz dem Markt Freihung zu, die bei allen Dorferneuerungsmaßnahmen immer den Straßenanliegern zur Reduzierung der Ausbaubeiträge zu gute gekommen sind.

Als Beispiel nannte Bücherl die Dorferneuerung in der Mühlberg-, Flur- und Teile Dr.-Hans-Raß-Straße, die in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis und den Anliegern bestens gelungen sei. Mit dem Bau der Park & Ride-Anlage am Bahnhof in Freihung konnte der langersehnte Wunsch der Gemeinde und vieler Pendler und Schüler erfüllt werden. 85 Prozent der Kosten wurden durch die Regierung der Oberpfalz aus dem Topf des Gemeindeverkehrsfinanzierungs- gesetz (GVFG) bezuschusst, die restlichen 15 Prozent wurden je zur Hälfte vom Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach und von der Gemeinde getragen.

Weitere Maßnahmen waren nach Bücherls Worten der Bau des Geh- und Radweges von Freihung nach Thansüß, die Sanierung der Ortsdurchfahrt AS 18 in Elbart mit dem Landkreis bei einer Kostenbeteiligung der Gemeinde von weniger als 10.000 Euro. Bei der Grund- und Hauptschule wurden die Fenster erneuert sowie die Dächer isoliert und beim Gemeindezentrum wurde die Sanierung des Flachdaches vorgenommen. Auf dem Schuldach wurde 2003 die erste Photovoltaik-Anlage in Kooperation mit der AOVE-Bürgersonnenkraft- werks GmbH errichtet und in diesem Jahr wird eine Erweiterung auf dem Dach des Grundschultrakts folgen.

Viele Investitionen seien auch im Bauhof vorgenommen worden. Es wurden der zweite Unimog und ein Kleintraktor, der zum Mähen, Räumen und Streuen verwendet wird, angeschafft. Des weiteren wurde auch ein Salzsilo und eine kostengünstigere Winteraus- stattung mit Feuchtsalzstreuer angeschafft. Auf einem guten Weg sei man mit der Wasserversorgung im gesamten Gemeindegebiet. Mit dem Bau des Hochbehälters Großschönbrunn konnte im vergangenen Jahr die letzte große Baumaßnahme abgeschlossen werden.

Um die Ansiedlungsmöglichkeit für weitere neue Betriebe zu verbessern, wurde das Gewerbegebiet Freihung Nord mit einer Gesamtfläche von ca. 8,5 ha erweitert. Mit der Fa. TWL hat sich bereits im letzten Jahr ein mittelständischer Betrieb angesiedelt und ein weiterer Gewerbebetrieb wird im Frühjahr entstehen. Der Markt Freihung wird auch weiterhin Baugebiete bei Bedarf im gesamten Gemeindegebiet ausweisen. Vorrang hat derzeit die Ausweisung von kostengünstigen Bauplätzen in Elbart westlich der Kreisstraße AS 18. Die vom Landkreis Amberg-Sulzbach vorgesehene großflächige Erweiterung des Landschaftsschutzgebietes wurde unter anderem wegen der ablehnenden Haltung des Marktes Freihung verhindert, so Bücherl.

In der neuen Legislaturperiode gilt es noch viel Baumaßnahen zu realisieren wie die Dorferneuerung in Kleinschönbrunn, der Ausbau der Ortsdurchfahrt in Seugast, die Verbesserung der Kläranlage Freihung mit einer Kompaktanlage sowie die Sanierung und Instandsetzung verschiedener Ortsstraßen. Bei den letztgenannten Maßnahmen werden die Bürger in den jeweiligen Arbeitskreises in die geplanten Vorhaben rechtzeitig einbezogen. Auch müsse das Thema „verstärkter Einsatz von erneuerbarer Energie“ angepackt und auch umgesetzt werden. Hierbei könnte das angedachte Projekt „Energieregion AOVE - autarke Energieversorgung 2020“ Vorbildcharakter erlangen.

Landratskandidat Dr. Klaus Schwinger brachte den Zuhörern seine auf Lebenserfahrung basierende Qualifikation für das Amt des Landrats nahe: Führungskompetenz, Teamfähigkeit, Höflichkeit, Offenheit und Ehrlichkeit sowie die Fähigkeit, die Bedürfnisse des Landkreises und deren Bürgerinnen und Bürger zu erkennen, seien prägende Merkmale seiner Person. Er verfüge beruflich über weltweite Auslandserfahrung, ohne dabei seine Verbundenheit zur seiner Heimatgemeinde Hirschau und Region Amberg-Sulzbach verloren zu haben. Dies ermögliche es ihm, Vergleiche zu ziehen zwischen anderen Regionen und dem Heimatlandkreis. „Bei uns gebe es noch vieles besser zu machen“, so Schwinger. Auf einige Punkte ging Landratskandidat Dr. Schwinger besonders ein: der Nahverkehr, insbesondere der Schüler-Transport mit vollgestopften Bussen, eine zukunftsträchtige Bildungspolitik - auch für das flache Land sowie die künftige Energiepolitik im gesamten Landkreis standen im Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Er forderte eine vernünftige ausgewogene Haushaltspolitik, bei der insbesondere die Erhöhung der Investitionsquote an erster Stelle der Agenda stehe.

 

 

Wahlkampfauftakt der Freien Wähler am 20.01.08 in Seugast gut besucht

Bürgermeister Norbert Bücherl zeigt in seinem detaillierten Referat die erfolgreiche Arbeit der letzten Wahlperiode auf –

Freie Wähler haben mit Bürgermeister Bücherl die Verantwortung im Marktrat wesentlich getragen und auch die Geschicke der Marktgemeinde erfolgreich gestaltet.

Die erste Wahlversammlung der Freien Wähler für die Kommunalwahl 2008 führte ins gut besuchte Gasthaus „Hammer“ nach Seugast. Unter dem Motto „Kandidaten vor Ort“ wollen die Freien Wähler im Wahlkampf Präsenz zeigen und sich in allen Ortsteilen vorstellen.

Das Ziel der Freien Wähler für die Kommunalwahl, bei der Bürgermeister Norbert Bücherl zum dritten Mal für das anspruchsvolle Bürgermeisteramt kandidiert, ist klar umrissen. Ziel ist, das Bürgermeistermandat zu behaupten und wiederum die absolute Mehrheit der CSU im Marktgemeinderat zu verhindern, damit die bodenständige sowie bürgernahe und bürgerfreundliche Politik der vergangenen sechs Jahre unter Bürgermeister Norbert Bücherl fortgesetzt werden kann, betonte der 1. Vorsitzende der FW Freihung, Wolfgang Ertl. Anschließend präsentierte der ortsansässige Bewerber Andreas Götz die Kandidaten der FW. Er betonte, dass ihn als Politik-Neueinsteiger die Aufgeschlossenheit der Freien Wähler, deren überparteiliches Denken und offene Art auf die Menschen zuzugehen, beflügelt habe, erstmals für den Marktgemeinderat zu kandidieren. Bemerkenswert ist, dass auf der Liste der Freien Wähler alle Ortsteile der Gemeinde (auch Elbart und Tanzfleck) mit mindestens einem Kandidaten vertreten sind. Danach stellte sich die Kandidaten in umgekehrter Reihenfolge der Listenplätze persönlich den zahlreichen Zuhörern vor.

Bürgermeister Norbert Bücherl gab einen ausführlichen Rückblick über die letzten sechs Jahre seiner erfolgreichen Amtszeit. Im Zeitraum von 2002 bis 2007 hat der Markt Freihung allein im Vermögenshaushalt über 14,5 Millionen Euro investiert, um die vorhandene Infrastruktur zu verbessern, zu erhalten und auch neu zu schaffen. Trotz dieser immensen Investitionen konnten die Gesamtschulden der Gemeinde um cirka 700.000 Euro verringert werden.

An wichtigste Investitionen in Seugast nannte Bücherl den Bau des neuen Brunnens II für die Wasserversorgung mit Verlegung der gesamten Versorgungsleitungen mit neuen Hausanschlüssen in der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße. Im Baugebiet Seugast „Süd“ konnte durch die Erweiterung mit drei Bauparzellen eine einseitige Straßenerschließung verhindert werden und die Erschließungskosten für die Grundstückeigentümer um jeweils ca. 25 % reduziert werden. Abgeschlossen wurde auch die Dorferneuerung in der Kirchgasse, sowie die Renaturierung der Vils im Dorfbereich Seugast. Die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße von der Böcklmühle nach Weickenricht mit gleichzeitiger Erdverkabelung einer 20-kv-Freileiung durch die e.on wurde ebenfalls durchgeführt. Der Vorplatzerneuerung beim Feuerwehrgerätehaus in Seugast konnte erfolgreich im letzten Jahr abgeschlossen werden. Sein persönlicher Dank galt den zahlreichen freiwilligen Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Seugast, die unentgeltlich und in Eigenregie die Pflasterarbeiten durchgeführt haben. Stolz zeigte sich der Bürgermeister, dass die wegen der Unfallhäufigkeit seit langem herbeigesehnte Abbiegespur an der Bundesstraße 299 bei Freihung in die Staatsstraße 2166 noch vor Jahresfrist durch das Staatliche Bauamt – Abteilung Straßenbau – hergestellt und für den Verkehr freigegeben werden konnte. Zusätzlich wurde der Seugast nach Freihung führende kombinierte Geh- und Radweg parallel zur Staatsstraße bis zur Vilsbrücke auf Staatskosten verlängert. Diese Baumaßnahme bedeutet eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Fußgänger als auch Radfahrer.

Als wichtigste anstehende Baumaßnahme für Seugast nannte Bücherl die Sanierung der Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 299. Diesbezüglich wurden bereits Gespräche mit den Vertretern der zuständigen Behörde, dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach – Abteilung Straßenbau – geführt. Als Voraussetzung für die Instandsetzung der Straße ist die Sanierung der Ortskanalisation vorgegeben. Mit der Bestandsaufnahme und Vorplanung wurde bereits das ortsansässige Ingenieurbüro Reiner Schönberger seitens der Gemeinde beauftragt. Als weiteres Großprojekt und weiterer „Meilenstein“ in der Infrastruktur der Marktgemeinde steht die Dorferneuerung in Kleinschönbrunn in diesem Jahr an. Weitere Zukunftsprojekte sind die Verbesserung der Kläranlage Freihung mit einer Kompaktanlage für die Absonderungen von Fetten und Sande sowie die Erweiterung von Baugebieten im gesamten Gemeindebereich nach Bedarf.

Bürgermeister Bücherl gab im 3. Teil seines Referats weitere erwähnenswerte Fakten der vergangenen sechs Jahre bekannt. So verzichtete der Marktgemeinderat auf Vorschlag von ihm bei der konstituierenden Sitzung am 02.05.2002 wegen der Kosteneinsparung auf die Wahl eines 3. Bürgermeisters. Die Vereinsbezuschussung wurde unter Federführung des Sport- und Kulturausschussvorsitzenden, 2. Bürgermeister Harald Häusler – insbesondere im Hinblick auf die Jugendarbeit – verbessert und erhöht. Die vom Landkreis Amberg – Sulzbach beabsichtigte Änderung/ Erwertung des Landschaftsschutzgebiets wurde u.a. wegen des „Vetos“ der Marktgemeinde Freihung verhindert. Dies hätte zu einer wesentlichen Verschlechterung der Eigentumsverhältnisse zahlreicher Grundstückseigentümer geführt. Die Gemeinde wäre sehr stark in ihrer künftigen Entwicklung eingeschränkt worden.

Wegen der drohenden Überalterung der Feldgeschworenen wurden 18 jüngere Feldgeschworene aus allen Ortsteilen berufen. Einen großen Schritt in Richtung bessere Energieeffizienz machte die Gemeinde mit der Berufung des ehrenamtlichen kommunalen Energieberaters (KEB), Herrn Michael Neydert auf Vorschlag des Bürgermeisters. Als Folge davon wurde ein mit 50 % vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördertes Energiekonzept für gemeindeeigene Liegenschaften beauftragt. Dem Markt Freihung wurde als erste Gemeinde im Landkreis ein Hochwasserschutzkonzept für das gesamte Gemeindegebiet mit einer Förderung der Kosten von 75 % vom Wasserwirtschaftsamt genehmigt. Dieses genehmigte Konzept ist wichtigste Voraussetzung für die Förderung von einzelnen Hochwasserschutzmaßnahmen in den Ortsteilen. Das Abwasserkonzept mit einer Anschlußrate von annähernd 95 % aller Haushalte im Gemeindegebiet an die beiden öffentlichen Kläranlagen in Freihung und Großschönbrunn wurde vom zuständigen Wasserwirtschaftsamt genehmigt. Dieses Konzept ist zwingende Maßgabe für die Bewilligung von staatlichen Zuschüsse zur Errichtung von Kleinkläranlagen. Aufgrund der persönlichen Vorsprache des Bürgermeisters in der Bundeshauptstadt Berlin beim damaligen Bundesverteidigungsminister Dr. Peter Struck wurde die Ortsumgehung B 299 Tanzfleck auf Beschluss des Deutschen Bundestages im Jahr 2003 in die vordringliche Ausbaustufe (= 1. Priorität) des Bundesfernstraßenplanes aufgenommen. Erst dadurch wurde die zeitnahe Umsetzung dieses vordringlichen Projekts der Umgehung Tanzflecks wegen der enormen Erweiterung des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr mit zusätzlichen US-Militäreinheiten möglich. Nach derzeitigen Kenntnisstand wurde die Vorentwurfsplanung des Staatlichen Bauamtes – Abteilung Straßenbau – seitens der Regierung der Oberpfalz in den letzten Tagen genehmigt. Die Klage beim Bundesfinanzgerichtshof in München bezüglich der 9 %-igen Mehrwertsteuererhöhung aus dem Jahr 2000 für den Bau von Wasserversorgungsanlagen ist auch nach 6 Jahren noch nicht entschieden und weiterhin dort anhängig. Das Gericht  wartet auf die abschließende Entscheidung des Europäischen Gerichtshof (EuGH). Sollte der Markt Freihung mit seiner Klage Recht bekommen, werden die zurückerstatteten Gelder unbürokratisch an die jeweils veranlagten Grundstückseigentümer ohne weitere Antragstellung  zurückbezahlt. Erstmals seit Jahrzehnten kann wegen des guten Zustands der Wasserversorgungsanalgen der Wasserpreis pro m³ ab Jahresbeginn um 7 Cent gesenkt werden. Die Abschaffung des Büchergeldes und Kopiergeldes an der Josef-Voit-Schule auf Antrag des Ersten Bürgermeisters stellt ebenfalls eine Entlastung unserer Familien dar.

 Zum Abschluss seiner aufschlussreichen Ausführungen stellte Bürgermeister Bücherl auch im Namen aller Kandidaten der Freien Wähler an die Adresse der politischen Mitkonkurrenten fest, das „für ihn selbst und den Kandidaten der Freien Wähler es selbstverständlich ist, einen fairer Wahlkampf ohne Polemik und persönliche Attacken zu führen. Dies habe er auch bei seinen bisherigen Kandidaturen so gehandhabt, erklärte Bücherl. Als Bürgermeister warb er um das erneute Vertrauen und die Stimme der Bevölkerung am 02. März 2008, um die erfolgreiche Arbeit der letzten sechs Jahre zum Wohle der Marktgemeinde Freihung und deren Bürger fortsetzen zu können.

Was das Thema Infrastruktur betrifft, bestehe bei der Schülerbeförderung Handlungsbedarf, sagte der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Kreistag, Bürgermeister Peter Dotzler. Hier müsse die Verkehrsanbindung von Freihung nach Sulzbach-Rosenberg verbessert werden, damit der Besuch der landkreiseigenen Schulen lukrativer wird. Wartezeiten von 45 Minuten auf den Anschlussbus sind unzumutbar für die Kinder. In Gebenbach habe man zur Verbesserung der Sicherheit für die Fahrschüler die Haltestelle zur Schule verlegt und ein Unterstellhäuschen aufgestellt. Die Freien Wähler werden sich auch zukünftig für die Sicherung der Krankenhäuser stark machen, Handlungsbedarf bestehe auch im Natur- und Umweltschutz, so Dotzler.

 

 

Freihung gegen Transrapid

Unterschriftenaktion der Freien Wähler Freihung ein voller Erfolg

Eine überwältigende Zustimmung der Wählerschaft haben die Freien Wähler bei der Unterschriftenaktion zum angestrebten Volksbegehren „JA zu Bayern – NEIN zum Transrapid“ am Samstag, den 8.12.2007 im Einkaufsmarkt Nah & Gut an den Tischen der Bäckerei Müller erfahren. Innerhalb von fünf Stunden haben sich annähernd 10 % der Wählberechtigten Bürger der Marktgemeinde Freihung in die vorbereiteten Listen des FW- Landesverband eingetragen. Fast 200 Wähler bescheinigten damit ihren Unmut gegen die Pläne der Bayerischen Staatsregierung, ein Prestigeprojekt mit Gesamtkosten von annähernd 2 Milliarden Euro gegen den Willen der Bevölkerung durchzudrücken, damit wenige Privilegierte eine Zeitersparnis von etwa 15 Minuten für die Fahrt vom Hauptbahn in München bis zum Flughafen München erfahren können. Bei den Gesprächen zwischen den Initiatoren der Unterschriftensammlung, Bürgermeister Norbert Bücherl, 2. Bürgermeister Harald Häusler, Marktrat Reinhard Seidl und Marktratskandidat Markus Dreyer mit der Bürgerschaft wurde mehr als deutlich, dass der Kostenanteil Bayerns für den Bau der Magnetschwebebahn von über 500 Millionen Euro nach überwiegender Meinung der Bürgerschaft besser in Infrastrukturmaßnahmen im ländlichen Raum angelegt wären. Mehrfach wurde der schlechte Zustand der Staatsstraße 2123 von Großschönbrunn nach Hirschau, der verbesserungswürdige Nahverkehr mit Bus und Bahn sowie auch der unzureichende Ausbauzustand der Bundesstraße 299 mit den fehlenden Ortsumgehungen in Tanzfleck, Seugast und Großschönbrunn angesprochen. Auch wäre das Geld nach überwiegender Meinung sinnvoller zum Erhalt der ortsnahen Grund- und Hauptschulen bzw. mit der Schaffung zusätzlichen Lehrerstellen an allen bayerischen Schularten angelegt. Aufgrund des überwältigenden Zuspruchs rechnen die örtlichen Initiatoren mit der Zulassung des Volksbegehrens im kommenden Jahr.

Bild (Markus Dreyer): Eine Bürgerin leistet am Stand der Freien Wähler ihre Unterschrift gegen den Bau des Transrapids; Marktrat Reinhard Seidl (Mitte) und Bürgermeister Norbert Bücherl (rechts).

N. Bücherl